Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Bildungsbericht erscheint am 16. Juni

Alle zwei Jahren informiert der Bericht "Bildung in Deutschland" über Entwicklungen im Bildungswesen. 2016 erscheint er zum sechsten Mal und widmet seinen Schwerpunkt dem Thema "Bildung und Migration". Alle Ergebnisse sind ab Donnerstag für jeden online abrufbar.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Kultusministerkonferenz (KMK) stellen am Donnerstag, 16. Juni, im Rahmen einer Pressekonferenz den Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ vor. Der Bildungsbericht 2016 widmet sich in seinem Schwerpunktkapitel dem Thema „Bildung und Migration“. Erstellt wird der Bericht von einer Gruppe unabhängiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Leitung des DIPF. Professor Dr. Kai Maaz, dessen Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens (SteuBis) die Koordination der Autorengruppe auch für die kommenden Jahren übernommen hat, wird unter anderem mit Bildungsministerin Professor Dr. Johanna Wanka und Dr. Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, die Ergebnisse erläutern und für Nachfragen zur Verfügung stehen.

Der vergangene Bildungsbericht von 2014 hat viele markante Trends aufgezeigt, über deren Weiterentwicklung die neue Ausgabe nun Aufschluss geben wird: Steigt die Bildungsbeteiligung der unter 3-Jährigen in der Kindertagesbetreuung weiter an? Wächst nach wie vor nahezu jedes dritte Kind in Deutschland in mindestens einer Risikolage für schlechte Bildungschancen auf? Ist die Zahl der Neuzugänge zum dualen System der Berufsausbildung immer noch rückläufig und landen ausländische Jugendliche beim Zugang zur Berufsausbildung weiterhin fast zur Hälfte im Übergangssystem? Bleibt der Trend zu höheren Bildungsabschlüssen bestehen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen wird der neue Bericht für 2016 Antworten liefern – sie sind ab Donnerstag, 16. Juni, auf unserer Seite www.bildungsbericht.de abrufbar.

Der Bericht zeichnet indikatorengestützt die Leistungen der verschiedenen Bereiche des deutschen Bildungswesens nach: angefangen vom Elementarbereich über den Schulbereich, die berufliche Ausbildung, die Hochschule bis hin zur Weiterbildung. Bildungsberichterstattung ist dabei als Bestandteil eines umfassenden Bildungsmonitorings zu verstehen, das darauf abzielt, durch kontinuierliche, datengestützte Beobachtung und Analyse Informationen für politisches Handeln aufzubereiten und bereitzustellen. Neben dem DIPF sind auch das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie das Statistische Bundesamt und die Statistischen Ämter der Länder an der Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens beteiligt.

 

zuletzt verändert: 10.06.2016