Die Erwin-Stein-Stiftung hat Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth von der Humboldt-Universität zu Berlin den Erwin-Stein-Preis 2011 verliehen. Sie würdigte mit dieser Auszeichnung das Gesamtwerk des Gelehrten als Bildungshistoriker und Bildungsforscher. Tenorth ist dem DIPF nicht zuletzt durch seine langjährige Mitwirkung im Wissenschaftlichen Beirat des Instituts verbunden.
Inzwischen ist die Festschrift für den Preisträger im Berliner Wissenschafts-Verlag erschienen. Sie enthält die Reden, die beim Festakt im September 2011 in Berlin gehalten wurden. Es sprachen Prof. Dr. Hermann Avenarius vom DIPF („Begrüßung und Eröffnung“), Prof. Dr. Jürgen Baumert, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin („Laudatio“), Prof. Dr. Dieter Langewiesche, Eberhard Karls Universität Tübingen („Die Universität als Bildungsinstitution. Selbstbild und Erwartungen“), und Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth („Dank“).
Die Erwin-Stein-Stiftung wurde 1991 von dem früheren hessischen Kultusminister und Bundesverfassungsrichter Erwin Stein errichtet, der zu den Gründungsvätern des DIPF gehört und über viele Jahre Präsident seines Stiftungsrats war. Die Stiftung, deren Vorsitzender Professor Avenarius ist, verleiht den Preis für hervorragende interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeiten, die ein philosophisches, staatsrechtlich-politisches, religiöses, literarisches oder naturwissenschaftliches Thema zum Gegenstand haben.
Erwin-Stein-Stiftung (Hrsg.): Festschrift für Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth aus Anlass der Verleihung des Erwin-Stein-Preises 2011, Berlin 2012, 55 S. Die Festschrift kann bei der Geschäftsführerin der Stiftung gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro bezogen werden: Frauke Ueck, Am Flurscheid 11, 35633 Lahnau, Tel.: (06441) 61737, Mail: frauke.ueck@erwin-stein-stiftung.de; Bankverbindung der Stiftung: Konto Nr. 103 359 172 bei der Volksbank Heuchelheim eG (Bankleitzahl: 513 610 21).
