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"Früh fördern ist besser als spätes Reparieren"

Zahlreiche DIPF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter präsentierten das Institut auf Europas größten Bildungsmesse. Unter anderem hielt Professor Dr. Kai Maaz einen vielbeachteten Vortrag über Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem und nahm an einer der großen Podiumsdiskussionen teil.

Die Bilanz für das DIPF: Rund 440 Interessierte ließen sich auf der Bildungsmesse didacta in Köln am Stand des Instituts beraten. Besonders häufig waren Fragen zur Ganztagsschule, Inklusion und frühen Bildung - Themen, zu denen das DIPF im Rahmen verschiedener Projekte forscht. Mit ganz praktischen Tipps konnten besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsservers und seiner Portale weiterhelfen: Viele der Standbesucher suchten nach Informationsmaterialien zu Open Educational Resources, beschäftigten sich mit Bildungsaspekten in der Flüchtlingsfrage und der Inklusion.

Ins Gespräch kamen DIPF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter mit den Messebesucherinnen und -besucherinnen auch bei den Impulsvorträgen und Workshops: Alle Veranstaltungen des DIPF im Rahmenprogramm waren auf einen Austausch mit dem Publikum angelegt. Dabei bildete das Thema "Bildungsgerechtigkeit" einen Themenblock: "Früh fördern ist besser als spätes Reparieren", schlussfolgerte Kai Maaz bei seinem Vortrag über Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem. Im Anschluss nahm er an einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der GEW, dem Philologenverband und dem Soziologen Professor Dr. Hartmut Esser (emeritiert, Uni Mannheim) teil. Dr. Marko Neumann befasste sich in seinem Vortrag mit Leistungs- und Bewertungsunterschieden von Abiturienten und der daraus erwachsenden Ungleichheit in unserem Bildungssystem - daraus entwickelte sich eine angeregte Diskussion zwischen dem Experten und den Zuhörern aus der Praxis und der Bildungsadministration.

Dr. Jasmin Decristan und Desiree Theis, beide beteiligt an der StEG-Studie, nutzten ihren Vortrag über Individuelle Förderung durch Peer Tutoring in Übungs- und Lernzeiten an Ganztagsschulen, um wertvolle Anregungen aus dem Schulalltag für ihre Forschungsarbeit zu bekommen. Thematisch gänzlich anders verortet waren die Beiträge von Ingo Blees und Dr. Christoph Schindler. In einem Impulsvortrag und einem Workshop ging es zum einen um freie Bildungsmaterialien und deren Auffindbarkeit, Sammeln und Weiterverwenden, zum anderen um offene und datengetriebene Innovationen für Bildungsmedienanbieter.

Für alle, die nicht auf der didacta waren, stellen wir die Präsentationen der Vorträge über Slideshare zur Verfügung.

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zuletzt verändert: 24.02.2016