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Inklusion an den Schulen – das sagen die Rechtsfachleute

Der Deutschlandfunk berichtet über den 4. Deutschen Schulrechtstag, zu dem gestern in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Forschung und Schulpraxis zusammengekommen sind. Dabei ging es um die gemeinsame Beschulung behinderter und nicht behinderter Schülerinnen und Schüler, wozu der Radiosender auch Professor Dr. Hans-Peter Füssel vom DIPF befragt hat.

Im Fokus der vom DIPF und dem Institut für Bildungsrecht und Bildungsforschung (IfBB) organisierten Veranstaltung, die an Fragen des Schulrechts interessierte Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammenbringt, stand dieses Mal das Thema „Inklusive Schule“ und dabei vor allem rechtliche und administrative Fragen zur Umsetzung der Inklusion im Schulsystem. In seinem Beitrag geht der Deutschlandfunk mit Stimmen und Einschätzungen auf alle Programmpunkte des Schulrechtstags und damit auf die vielfältigen Facetten dieses Themas ein – zum Beispiel die völkerrechtlichen Hintergründe der UN-Behindertenrechtskonvention, die Verantwortlichkeiten im deutschen Bildungs- und Sozialsystem und die Perspektive der Schulträger auf die Umsetzung.

Zu Wort kommt dabei unter anderem Professor Dr. Hans-Peter Füssel, assoziierter Wissenschaftler des DIPF und Mitausrichter der Veranstaltung. Er weist unter anderem darauf hin, dass bei Fragen der Inklusion zwei unterschiedliche deutsche Rechtsbereiche zuständig sind, das Bildungs- und das Sozialrecht. Daraus würden sich viele noch ungelöste Fragen für die Praxis ergeben, etwa mit welchen Zuständigkeiten Integrationshilfen auf der einen, sowie Lehrkräfte und Schulleitungen auf der anderen Seite zusammenarbeiten werden, so Füssel.

Der gesamte Radiobeitrag des Deutschlandfunks über den Schulrechtstag

Überblick über das Programm der Veranstaltung

zuletzt verändert: 01.07.2016