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Transatlantisches Seminar

Die Servicestelle International Cooperation in Education (ice) des DIPF hat bereits zahlreiche Kontakte ermöglicht, darunter Kooperationen im Rahmen von PISA. Demnächst werden weitere folgen: Zum vierten Mal hat ice auf der größten amerikanischen Bildungskonferenz in Washington ein hochkarätig besetztes Seminar organisiert, bei dem sich international führende Köpfe der Bildungsforschung vernetzt haben.

Auf der AERA, der größten Bildungskonferenz im nordamerikanischen Raum, tauschten sich rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Tag lang im Rahmen eines Seminars über „International Perspectives on School Governance“ aus. Organisiert hat die Veranstaltung die DIPF-Servicestelle ice. „Natürlich stand das vorgegebene Thema im Vordergrund. Dennoch haben wir darauf geachtet, dass darüber hinaus genug Raum für persönliche Gespräche und vertieften inhaltlichen Austausch besteht", resümiert Dr. Annika Wilmers, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei ice.

Nach der Begrüßung durch Dr. Joann Halpern, Direktorin des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses in New York, folgte eine Panel-Diskussion zum Thema „Data-Driven School Improvement. The Role of Data for Teaching and Learning“. Daran nahmen Prof. Dr. Henry Levin (Columbia University, USA), Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF), Dr. Jack Buckley (Senior Vice President, College Board, USA) und Prof. Dr. Benó Csapó (University of Szeged, Ungarn) teil. Durch die Diskussion führte Prof. Dr. Petra Stanat vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen in Berlin. Im Anschluss stellte eine Poster-Session US-amerikanische und deutsche Forschungsinfrastrukturen, Institutionen der Bildungsforschung und groß angelegte Bildungsvergleichsstudien vor. Vertreten waren hier auf amerikanischer Seite das National Center for Education Statistics, das National Center for Research on Evaluation, Standards and Student Testing und das College Board sowie auf deutscher Seite das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe, das Zentrum für Internationale Bildungsvergleichsstudien und der Leibniz-Forschungsverbund „Bildungspotenziale“.

Die anschließenden Workshops boten den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, einzelne Fragestellungen detaillierter zu erörtern und neu gewonnene Netzwerke auszubauen. Beendet wurde das Seminar mit einem Redebeitrag des Vorsitzenden des International Relations Committees der AERA William Schmidt (University of Michigan, USA), der sich dafür aussprach, international ausgerichtete Veranstaltungen wie diese auch zukünftig im Rahmen der AERA zu organisieren.

ice berät und unterstützt Forschungsinstitutionen sowie einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der empirischen Bildungsforschung in der Aufnahme und Vertiefung von internationalen Kontakten und Kooperationen. Dabei orientiert sich das Team direkt an den Gegebenheiten und Bedürfnissen der Bildungsforscher/innen und legt großen Wert auf einen engen Austausch mit Universitäten und Forschungseinrichtungen.

 

greuppe

Vom DIPF vor Ort: Professor Marc Rittberger, Dr. Christoph Schindler und Dr. Jean-Paul Reeff, Leiter von ice.

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Dr. Jean-Paul Reeff und Dr. Heiko Rölke, Leiter des TBA-Zentrums.

Eva Baker

Eva Baker (CRESST, University of California, Los Angeles) und Dr. Annika Wilmers von ice.

stanat und baumert

Professor Jürgen Baumert (MPI für Bildungsforschung) und Professor Petra Stanat (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen).

workshop

Dr. Stefan Kühne (links vorne) konnte sich mit den europäischen und amerikanischen Kolleginnen und Kollegen austauschen.

aera klieme

Professor Eckhard Klieme (r.) und Professor William Schmidt, University of Michigan und vom International Relations Committee der AERA.

zuletzt verändert: 04.05.2016