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DIPF in den Medien

Diagnose Lernstörung

Was sind eigentlich Lernstörungen, mit welchen Folgen haben Betroffene zu rechnen und kann man ihnen helfen? Antworten zu diesen Fragen liefert ein aktueller Artikel der Augsburger Allgemeinen und greift dazu auch auf das Fachwissen von Professor Dr. Marcus Hasselhorn vom DIPF zurück.

Professor Hasselhorn erläutert in dem Beitrag, dass von Lernstörungen Betroffene große Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen haben, obwohl ihre Intelligenz eigentlich bessere Leistungen erwarten ließe. Den genauen Ursachen sind Neurologen noch auf der Spur. Bildungsforscher Hasselhorn berichtet auch darüber, dass die Lese- und Rechtschreibstörung (auch Legasthenie genannt) deutlich bekannter und gesellschaftlich anerkannter ist als die Rechenstörung (Dyskalkulie).  Bei Lernstörungen gebe es durchaus wirksame Fördermaßnahmen, so der Entwicklungspsychologe weiter, diese müssten aber bei Kindern früh ansetzen und manche Nachteile, wie etwa die Schwierigkeit, neue Fremdwörter zu erlernen, blieben dennoch bestehen.

Der gesamte Artikel kann online gelesen werden. Anhand weiterer Experteneinschätzungen beschreibt er zum Beispiel auch, welchen Status Lernstörungen an Schulen haben, wie Mitschülerinnen und Mitschüler mit Betroffenen umgehen und wie für diese die späteren Aussichten im Berufsleben sind.

zuletzt verändert: 09.12.2015