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DIPF in den Medien

Die große Wende im deutschen Schulsystem

Das US-amerikanische Politik- und Kulturmagazin „The Atlantic“ befasst sich mit der Bildungsentwicklung in Deutschland seit dem „PISA-Schock“. Ein besonderes Augenmerk richtet der Artikel auf die Kinder mit Migrationshintergrund. Befragt wurde zu diesem Thema auch Professor Dr. Dr. h. c. Eckhard Klieme vom DIPF.

Die Autorin geht in ihrem Beitrag vor allem der Frage nach, wie es in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren gelungen ist, dass sich die in Vergleichsstudien gemessenen Leistungen der Schulkinder kontinuierlich verbessert haben und gleichzeitig die Bildungsungleichheit abgenommen hat. Als ein zentrales Element macht sie die Einführung von Bildungsstandards vor mehr als zehn Jahren aus, mit deren Überprüfung und Weiterentwicklung das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen beauftragt wurde. Durch die Standards hätten benachteiligte Gruppen, wie Kinder mit Migrationshintergrund, im Schulsystem größere Aufmerksamkeit erfahren, so die Journalistin.

Eckhard Klieme blickt in dem Artikel auf die Einführung der Bildungsstandards zurück – ein Schritt, bei dem „die Bildungsministerin der Bundesländer, Forschende und Verantwortliche in der Lehrerbildung weitgehend zusammengearbeitet haben“.  Der Bildungsforscher berichtet zugleich davon, wie sich die deutschen Ergebnisse bei den Schulleistungstests im Anschluss im Schnitt kontinuierlich verbesserten und dass diese positive Entwicklung vor allem auf Verbesserungen der Kinder mit Migrationshintergrund zurückzuführen war.

Der Artikel mit weiteren Einschätzungen zum „Great German School Turnaround“ kann online gelesen werden.

zuletzt verändert: 09.11.2015