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DIPF in den Medien

Empfehlungen für eine gesamtstaatliche Bildungsstrategie

Elf Expertinnen und Experten auf den Gebieten der Bildungssoziologie, der Bildungsökonomie und des Bildungsrechts – darunter Professor Dr. Hans-Peter Füssel und Professor Dr. Kai Maaz vom DIPF – haben auf Bitte der niedersächsischen Landesregierung hin eine Analyse aktuell großer Herausforderungen für das deutsche Bildungswesen sowie darauf basierende Handlungsempfehlungen erstellt.

Als wichtige gesellschaftliche Transformationen mit Bezug auf Bildungsfragen machen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem den demografischen Wandel, einen steigenden Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften, veränderte Lebensentwürfe von Familien und den Rückzug sozial benachteiligter Schichten aus dem politischen Geschehen aus. 

Zu den zentralen Handlungsfeldern und Bedarfen angesichts dieser Herausforderungen zählen sie hochwertige frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote, eine Weiterentwicklung von gebundenen Ganztagsschulen zum Regelangebot, den Ausbau der Demokratieerziehung, die bestmögliche Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen entlang der gesamten Bildungskette, die Umgestaltung des Übergangs in die Berufsausbildung, eine höhere Durchlässigkeit des Bildungssystems, eine umfassende Weiterbildungsoffensive, eine verbesserte Qualifizierung des pädagogischen Personals sowie eine systematische Qualitätssicherung der Bildungsangebote. Das Papier fordert die Bildungspolitik auf, hierfür die notwendigen rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen zu schaffen – unter anderem durch mehr öffentliche Mittel und eine neuen Verantwortungsteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen.

Die gesamte Analyse steht online zur Verfügung.

Die dpa (hier T-Online) berichtet.

zuletzt verändert: 01.12.2014