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DIPF in den Medien

Ganztagsschule ist nicht gleich Ganztagsschule

Ein ZEIT-Artikel zeichnet nach, dass es von vielen Bedingungen abhängen kann, welche Fördermöglichkeiten Ganztagsschulen Kindern eröffnen können. Dazu zieht der Autor des Beitrags auch eine Einschätzung von Professor Dr. Ivo Züchner heran, Professor für Außerschulische Jugendbildung an der Philipps Universität Marburg und assoziierter Wissenschaftler des DIPF. Er erläutert Befunde der am DIPF koordinierten „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ (StEG).

Professor Züchner geht darauf ein, dass StEG Hinweise darauf liefert, „dass in gebundenen Schulen der Anteil der Sitzenbleiber geringer und auch die Schulnoten weniger stark als in offenen Ganztagsschulen von der sozialen Herkunft abhängig sind“. Gebundene Ganztagsschulen zeichnen sich dadurch aus, dass das Ganztagsangebot für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist.

Anhand von Beispielen offener Ganztagsschulen verdeutlicht der Artikel, dass die Potenziale der Ganztagsschule aber noch von vielen weiteren Faktoren abhängen können. Zu nennen wären da etwa die Ausstattung mit Ressourcen, die konzeptionell abgestimmte Verknüpfung von Unterricht am Vormittag und Förderangeboten am Nachmittag, die pädagogische Qualifikation der für den Nachmittag eingesetzten Betreuungskräfte sowie die Qualität von Unterricht und Förderung insgesamt.

Der gesamte Artikel vom 22. Januar kann online gelesen werden.

Die Webseite der Studie zur Entwicklung Ganztagsschulen informiert umfassend zu den Forschungsthemen und den bisher erarbeiteten Befunden der Studie

zuletzt verändert: 23.01.2015