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DIPF in den Medien

Optimismus hilft Kindern nur im ersten Schuljahr

Verschiedene Medien befassen sich mit einer vom DIPF gemeinsam mit Partnern von den Universitäten in Wuppertal und Kassel veröffentlichten Studie zum Zusammenhang zwischen Selbsteinschätzung und Leistungsentwicklung von Schülerinnen und Schülern in der Grundschule bezogen auf das Fach Mathematik.

Über die Befunde berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur AFP. In der Studie hat ein Forschungsteam um Dr. Anna-Katharina Praetorius vom DIPF die Auswirkungen eines optimistischen Selbstbilds auf die tatsächlich gezeigten Leistungen von Grundschülerinnen und Grundschülern in Mathematik untersucht und dazu fast 1.000 Kinder über die gesamte Grundschulzeit hinweg mit Tests und Befragungen untersucht. Ein Ergebnis der Forschungsarbeiten: Nur am Anfang und am Ende des ersten Schuljahres lässt sich ein positiver Effekt einer positiven Selbsteinschätzung auf die Leistungen belegen.

Auch die Frankfurter Rundschau beleuchtet die Ergebnisse in einem Interview mit Dr. Praetorius. Darin erläutert die Bildungsforscherin unter anderem, dass sich im Gegensatz zu der positiven Wirkung einer optimistischen Selbstbilds ein Effekt in eine andere Richtung konstant über die gesamte Grundschulzeit hinweg zeigt: „Höhere Leistungen führen dazu, dass Kinder sich eher überschätzen, also für besser halten, als sie sind. Diese Tendenz zur Selbstüberschätzung scheint bis zum Ende der Grundschulzeit sogar noch größer zu werden.“

Der AFP-Bericht (hier N-TV)

Das Interview in der Frankfurter Rundschau

Weitere Informationen zu der Studie

zuletzt verändert: 01.07.2016