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DIPF in den Medien

Sprachrohr der Schülerinnen und Schüler

In wenigen Tagen werden die besten deutschen Schülerzeitungen geehrt und der SWR2 hat dies zum Anlass genommen, in seiner Sendung „Forum“ mal einen genaueren Blick auf das Medium zu werfen. Bildungshistoriker Dr. Joachim Scholz vom DIPF war Teil der Diskussionsrunde und gab dabei Einblick in die langfristigen Entwicklungen und Wurzeln von Schülerzeitungen.

Wie aktuell sind Schülerzeitungen in Zeiten von WhatsApp und Facebook eigentlich noch, hat sich die Thematik mehr zu künstlerischen und literarischen Darstellungen an Stelle von journalistischen Berichten verschoben, welchen Stellenwert hat Zensur durch die pädagogischen Fachkräfte: Nur einige der vielen Fragen, die in der Sendung unter anderem noch mit der Studentin Sophia Hofer, Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Jugendpresse, und Martin U. Müller, Redakteur beim „Spiegel“, besprochen wurden.

Joachim Scholz aus dem Leitungsteams des DIPF-Projektes „Pause“, das Schülerzeitungen der Jahre zwischen 1949 und 1968 aus dem umfangreichen Bestand solcher Zeitungen in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF untersucht, legte unter anderem dar, wie sich Schülerzeitungen schon vor längere Zeit von rein schulbezogenen Themen zu mehr jugendkulturellen Inhalten bewegten. Er erläutert, welche Rolle die technische Entwicklung für die Art der Ausdrucksformen spielte, welchen Bedeutung die Unterstützung durch die USA nach dem Zweiten Weltkrieg für das Entwickeln einer Schülerzeitungskultur in der BRD hatte und welchen Einfluss Lehrkräfte und Schulleitungen schon im 19. Jahrhundert auf die Darstellungen in den Zeitungen nahmen.

Die komplette Diskussion auf SWR2 zum Nachhören

Forschungsprojekt des DIPF zur historischen Entwicklung von Schülerzeitungen

Der Schülerzeitungswettbewerb der Deutschen Jugendpresse – die Gewinner werden am 6. Juni im Bundesrat in Berlin geehrt.

zuletzt verändert: 03.06.2016