Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

DIPF in den Medien

„Wir brauchen nach wie vor bessere Instrumente“

Professor Dr. Marcus Hasselhorn beurteilt in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, der sich mit Bedarf und Grenzen moderner Methoden und Instrumente zur Beurteilung der kindlichen Entwicklung befasst, den derzeitigen Stand.

Seine Einschätzung: „Wir brauchen nach wie vor bessere Instrumente, um früh zu erkennen, welche Entwicklungswege im Bildungsmisserfolg münden – und zwar ehe Therapien überhaupt notwendig sind.“ Und damit allein ist es nicht getan, so Marcus Hasselhorn: „In einigen Bereichen fehlen solche Instrumente, in anderen scheitert es an der Umsetzung, außerdem spielen subjektive Einschätzungen oft eine große Rolle.“

Der Bildungsforscher und Geschäftsführende Direktor des DIPF sieht darüber hinaus nicht nur bei den eingesetzten Instrumenten (zum Beispiel Sprachscreenings) Handlungsbedarf. Auch die wachsende Anzahl von Fachkräften, die ein Studium im Bereich der Frühpädagogik absolviert haben, gelte es richtig zu nutzen: „Wir haben die Vision, dass in jeder Kita eine Person mit einer solchen Ausbildung arbeitet. Die Screenings müssten dann viel weniger formalisiert sein.“

Der gesamte Beitrag der Süddeutschen Zeitung mit weiteren Einschätzungen von Professor Hasselhorn und weiteren Expertinnen und Experten ist online verfügbar.

zuletzt verändert: 24.07.2015