Presseinformationen 2009

ADHS-Studie gestartet

IDeA-Forschungsprojekt will neue Beiträge zur Grundlagenforschung liefern

Das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist eine der häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen. Betroffene sind besonders unaufmerksam, hyperaktiv und impulsiv. Eine aktuelle Studie des ADHS-Projekts, das sich im Rahmen des interdisziplinären Forschungszentrums IDeA mit den verschiedenen Aspekten des Syndroms befasst, soll nun neue Erkenntnisse liefern. „Im Zentrum der Studie steht die Selbstregulation bei Kindern mit und ohne ADHS, also die Kontrolle von Gedanken, Gefühlen und Handlungen“, erläutert Professorin Caterina Gawrilow, Leiterin des Projekts.

IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk), in dem Psychologen, Pädagogen, Neurowissenschaftler, Mathematiker und Linguisten das Lernverhalten von Kindern erforschen, ist ein Zentrum des DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung) und der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main. Das Forschungszentrum wird durch das Programm LOEWE des Landes Hessen (Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökomomischer Exzellenz) gefördert.

Im Lauf der Studie werden verschiedene experimentelle Untersuchungen durchgeführt, die meisten davon computergestützt. Dazu gehört etwa der sogenannte Belohnungsaufschub: Die Kinder werden vor die Wahl gestellt, ein kleines Geschenk sofort oder ein größeres später zu bekommen. Aber auch die Herangehensweise der Kinder im Bereich Konfliktmanagement und ihre Befähigung, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, stehen im Fokus des Projektteams.

Ziel der Untersuchungen ist es, die spezifischen Defizite von betroffenen Kindern festzustellen und geeignete Maßnahmen zum Umgang mit ADHS zu identifizieren. Die ADHS-Studie läuft seit Anfang Dezember und soll im Sommer 2010 beendet sein. Es werden noch weitere Kinder mit und ohne ADHS im Alter von 6 bis 9 und 13 bis 14 als Teilnehmer gesucht.

Das ADHS-Projekt und IDeA im Internet: http://www.idea-frankfurt.eu/wissen/projekte/projekt-adhs/

Weitere Informationen

Professorin Caterina Gawrilow, IDeA-Projekt ADHS

Presse-Kontakt: Philip Stirm


Der Deutsche Bildungsserver bei Twitter und als Handy-App

Das Internet bringt regelmäßig neue Informations- und Kommunikationsinstrumente hervor. Twitter ist derzeit sicherlich eine der aktuellsten Entwicklungen. Jedes dieser Instrumente hat seine Nutzerkreise und Fans. Für die Freunde von Twitter gibt es jetzt die Möglichkeit, die Informationen und News aus dem Deutschen Bildungsserver über "tweets" mitzuverfolgen. Zu finden sind sie unter: http://twitter.com/DBS_20.

Ebenfalls sehr beliebt sind Applikationen für Mobiltelefone, so genannte Handy-Apps. Der Deutsche Bildungsserver bietet daher die Möglichkeit, seine Neuigkeiten auch für Mobiltelefone zu abonnieren. Derzeit sind die Inhalte in eine Applikation integriert, die den Mobiltelefonen des Vodafone-Telefonnetzes zur Verfügung steht. Die Applikation selbst, der Download und die Nutzung der Applikation sind für den Kunden kostenfrei. Die exemplarische Konzeption des Angebotes erlaubt es grundsätzlich allen Mobilfunknetzbetreibern, dieses in entsprechenden Applikationen zu verwenden.

Wie die Applikation mit dem Netzanbieter Vodafone realisiert ist, kann man sich im Netz ansehen unter der URL www.bildungsserver.de/link/dbs_mobil_widget.

Alle Informationen zu den Angeboten rund um Bildungsserver 2.0 sind beim Deutschen Bildungsserver unter der URL www.bildungsserver.de/link/dbs_20 erreichbar.

Der Deutsche Bildungsserver ist ein Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern. Sitz der koordinierenden Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers ist das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt/M. und Berlin.

Weitere Informationen

Ingo Blees, Deutscher Bildungsserver

Pressekontakt: Philip Stirm

16. Dezember 2009


Nationaler Bildungsbericht am DIPF verankert

Kultusministerkonferenz bestätigt wichtige Bildungsaufgaben am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung

„Die Zustimmung der Kultusministerkonferenz zum Vorhaben von Bund und Ländern, den Nationalen Bildungsbericht am DIPF zu verankern und das Institut dauerhaft in die Durchführung internationaler Vergleichsstudien einzubinden, bestätigt unsere langjährige erfolgreiche Arbeit“, freut sich Professor Marc Rittberger, der Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), einer Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft.

Mit der Institutionalisierung des Nationalen Bildungsberichtes am DIPF legen Bund und Länder eine wichtige Bildungsaufgabe in die Hände des Instituts. Das DIPF hatte bereits federführend die bisherigen Nationalen Bildungsberichte 2006 und 2008 erstellt. Das bestätigt dem Institut die Bedeutung seiner Arbeit. Mit der langfristig angelegten und kontinuierlichen Betrachtung des Bildungswesens in seiner Gesamtheit trägt das DIPF dazu bei, Veränderungen frühzeitig erkennbar zu machen und auf diese Weise Hinweise für politisches Handeln zu liefern.

Gleichzeitig ist es dem DIPF nun gelungen, sich auf Dauer in einer institutionalisierten Struktur für die Durchführung internationaler Vergleichsstudien, wie PISA, zu verankern. Dazu bildet das DIPF gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel und der Technischen Universität München einen festen Verbund. Diese Struktur wird von der Kompetenz der Leibniz-Institute DIPF und IPN, insbesondere auf internationaler Ebene, profitieren. Unter Leitung von Professor Klieme hat das DIPF in den letzten Jahren im Bereich Schulforschung und technologiebasiertes Testen in groß angelegten Vergleichsstudien eine international exzellente Stellung erreicht. Dazu gehören zum Beispiel die nationale Federführung bei PISA 2009, die Beteiligung in internationalen Konsortien für PISA 2009 und 2012 und weiteren Studien der OECD.

Weitere Informationen

Professor Dr. Marc Rittberger

Professor Dr. Eckhard Klieme

Professor Dr. Horst Weishaupt

Presse-Kontakt: Stefanie Lotz

11. Dezember 2009


JURE 2010 in Frankfurt

DIPF-Doktorandinnen im internationalen und lokalen Organisationskomitee 

Frankfurt ist als Austragungsort der JURE 2010 (Junior Researchers), der Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs der European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI), ausgewählt worden. Die Konferenz unter dem Motto „Connecting Diverse Perspectives on Learning and Instruction: A Conference of Synergy“ findet vom 19. bis 22. Juli 2010 am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. An dem internationalen Organisationskomitee der JURE 2010, das sich aus acht Doktorandinnen und Doktoranden aus vielen europäischen Ländern zusammensetzt, sind mit Jana Höhler vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und Saskia Kistner von der Goethe-Universität auch zwei Wissenschaftlerinnen aus Frankfurt beteiligt. Zudem hat sich bereits das lokale Organisationskomitee aus Doktorandinnen und Doktoranden des Instituts für Pädagogische Psychologie und des Zentrums für Lehrerbildung und Schul- und Unterrichtsforschung der Goethe-Universität sowie des DIPF zusammengefunden und übernimmt die Kongressorganisation vor Ort. Die Leitung hat Svenja Vieluf vom DIPF inne.

Die JURE wendet sich an Doktorandinnen und Doktoranden sowie frisch Promovierte aus den Bereichen Erziehungswissenschaften, Psychologie und Fachdidaktik sowie verwandten Disziplinen, die sich mit Forschung über Lehren und Lernen beschäftigen. Die Teilnehmer haben auf der Konferenz die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem internationalen Kontext zu präsentieren und zu diskutieren. Außerdem erhalten sie umfangreiche Rückmeldung („Review-Prozess-Feedback“) der wissenschaftlichen Gemeinschaft und können auch das Verfassen von sogenannten „Reviews“ trainieren. Zur Weiterqualifizierung werden „Professional Development Courses“ über Forschungsmethoden und akademische Fertigkeiten angeboten. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben noch bis zum 27. November 2009 Zeit, Beiträge, beispielsweise in Form von Vorträgen oder Postern, einzureichen.

Weitere Informationen

Jana Höhler, JURE 2010

Presse-Kontakt: Stefanie Lotz

12. November 2009


Zehn Jahre Geschäftsstelle Deutscher Bildungsserver

Ein Jubiläumsgästebuch für alle Nutzerinnen und Nutzer

Seit nunmehr zehn Jahren ist die Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung angesiedelt; am 1. Oktober 1999 wurde auf Beschluss von Bund und Ländern der Bildungsserver am DIPF dauerhaft institutionalisiert. Seither steht er als Internet-Wegweiser zum Bildungswesen in Deutschland allen mit Bildungsthemen befassten Professionen und allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Zu seinem Geburtstag sind alle Nutzerinnen und Nutzer herzlich eingeladen, in einem Jubiläumsgästebuch ihre ganz eigene Sicht auf zehn Jahre Bildungsinformation und Service durch den Deutschen Bildungsserver kundzutun. Das Formular dafür ist zu erreichen unter www.bildungsserver.de/link/dbs_jubilaeumsgaestebuch.

Ans Netz ging der Deutsche Bildungsserver aber bereits 1996 – in einer Beta-Version mit den Rubriken Kommunikation, Information und Materialien. In den folgenden Jahren wurde er dann kontinuierlich ausgebaut. Aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Entwicklungsprojekt an der Humboldt-Universität zu Berlin wurde der Internet-Wegweiser zum Bildungswesen in Deutschland. Drei Etappen charakterisieren seine Entwicklung:

Entwicklung seiner grundlegenden Struktur: In den Jahren von 1996 bis 2000 wurden noch die Grundsteine für die Institutionendatenbank und den Veranstaltungskalender gelegt, ab 1999 dann – mit der nachhaltigen Verankerung des Deutschen Bildungsservers am DIPF – wurden mit viel Energie, neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Aufgaben angepackt: Das Informationsangebot des Metaservers wurde durch eine Online-Redaktion ausgebaut, die technische Plattform weiter entwickelt; es entstehen neue Navigationsmöglichkeiten: Neben dem inzwischen erweiterten Themenkatalog, den Informationssammlungen für bestimmte Adressatengruppen, den "Angeboten für" werden mit der Erweiterten Suche Möglichkeiten zur Datenbankrecherche angeboten. Das Ergebnis wurde im Jahr 2000 sichtbar, das Portal erhielt ein neues Logo und sein charakteristisches Erscheinungsbild.

Thematischer und inhaltlicher Ausbau: Mit dem Auftrag, innovative Projekte der Bildungsinformation im Internet zu fördern, wurden von 2001 bis 2004 in Kooperation mit anderen Institutionen und Hochschulen in verschiedenen Projekten und Portalen, Arbeitsvorhaben aufgesetzt (Übersicht DBS-Projekte). Auch die inhaltliche Erweiterung um die Themen Hochschulbildung und Behindertenpädagogik (2001), Elementarbildung und Weiterbildung (2003), Sozialpädagogik (2004) fand in dieser Zeit statt.

Ausbau der Partnerportale: Nach dem umfangreichen Redesign Anfang 2006 folgte der Ausbau der Partnerportale des Deutschen Bildungsservers. Bis 2009 wurden folgende Portale aufgesetzt, an das Bildungsportal angedockt oder integriert: Schulmediothek (2004); InfoWeb Weiterbildung, Lesen in Deutschland und die Themensammlung Medien und Bildung (2005); Innovationsportal und Bildungsbericht (2006), Portal-bündelung 2007, Lehrer werden, Bildungsbericht, Lesen weltweit und Web 2.0-Angebote (2008).

Die Meilensteine der Entwicklung des Deutschen Bildungsservers sind auch unter www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3676 zu finden.

Weitere Informationen

Axel Kühnlenz, Geschäftsstelle Deutscher Bildungsserver

Pressekontakt: Christine Schumann

5. November 2009


Spannungsverhältnis Bildungspolitik und Bildungsforschung

Hochkarätige Podiumsdiskussion am DIPF in Frankfurt lockte zahlreiche Fachbesucher

In welchem Verhältnis stehen Bildungsforschung und Bildungspolitik? Braucht die Bildungspolitik die Forschung? Diese Fragen diskutierte eine namhafte Expertenrunde im Rahmen der „Bildungspolitischen Gespräche“ der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) und des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Auf dem Podium debattierten Professor Eckhard Klieme vom DIPF, auf deutscher Seite maßgeblich für die internationale Schulleistungsstudie PISA verantwortlich, sowie Professor Ludwig von Friedeburg, lange Zeit Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt, der als hessischer Kultusminister Anfang der 70er entscheidende Anstöße in der Bildungspolitik gab, zum Beispiel mit seinen Ideen zur Gesamtschule. Komplettiert wurde das hochkarätige Podium durch die Bildungsforscher Professor Helmut Fend und Professor Klaus Klemm. Unter Moderation von Professor Heinz Elmar Tenorth führten die Experten aus Wissenschaft und Politik eine kontroverse und lebhafte Debatte – auf dem Podium aber auch mit den mehr als 100 Fachbesuchern.
„Zu grundsätzlichen strukturpolitischen Fragen, etwa der Empfehlung eines bestimmten Schulsystems, kann die Bildungsforschung keine Handlungsanweisungen geben“, brachte es Klieme auf den Punkt. Zugleich ergänzte der Wissenschaftler: „Zu dem Bereich der Schulpraxis hat die empirische Bildungsforschung allerdings sehr viel beizutragen. Das wird zu wenig wahrgenommen. Hier können Politik und Verwaltung häufiger auf die Forschung zurückgreifen.“ Das DIPF als Einrichtung für Forschung sowie Service- und Beratungsleistungen übernehme dabei im Spannungsfeld zwischen Bildungspolitik und Bildungsforschung eine Schnittstellenfunktion. Von Friedeburg stimmte mit Klieme überein, dass die bildungspolitischen Entscheidungen letztlich immer von der Politik gefällt und gegen alle widerstreitenden Interessengruppen durchgesetzt werden müssen. Im Gegenzug will von Friedeburg die Forscher nicht aus der Verantwortung nehmen und forderte die wissenschaftliche Gemeinschaft auf, ihre umfassenden Forschungsergebnisse auch gegen die Politik deutlicher auf den Tisch zu bringen.

Weitere Informationen

Professor Dr. Eckhard Klieme,  DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-107
MinDirig. i.R. Bernd Frommelt, GFPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-313

Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-133

2. November 2009


Fragebogen für die nächste PISA-Studie im Blick

DIPF moderiert internationales Expertentreffen für PISA 2012

Unter der Leitung von Prof. Eckhard Klieme, Leiter des nationalen PISA-Konsortiums, fand vom 19.bis 21. 10.2009 ein internationales Treffen der Fragebogenexperten für PISA 2012 in Offenbach statt. Der Expertengruppe gehören hochkarätige Professoren aus Deutschland, den Niederlanden, den USA, Mexiko und Hongkong an.

„Das Treffen war ein großer Erfolg“, so Eckhard Klieme. „Trotz der unterschiedlichen Perspektiven gelang es, uns auf einen gemeinsamen theoretischen Rahmen zu verständigen, innovative Ideen für PISA 2012 zu entwickeln und gleichzeitig Kontinuität sicherzustellen.“ Neben inhaltlichen Aspekten wurden auch neue Ideen für Analysen, und für die Qualitätssicherung besprochen.

Ergänzend zu den Leistungstests werden bei den PISA-Studien auch Schüler-, Schulleiter-, und in einigen Staaten auch Eltern- und Lehrerfragebögen eingesetzt. Sie sollen Informationen über Schulsysteme, die schulische und außerschulische Lernumgebung von Schülern und familiäre Bedingungen von Schulerfolg sowie nicht-kognitive Ergebnisse von Bildungsprozessen bereitstellen. Mithilfe dieser Daten lassen sich Bildungssysteme beschreiben, über die Zeit beobachten und Zusammenhänge zwischen Lernbedingungen und Leistungen untersuchen. So werden wichtige Informationen für die Bildungspolitik gewonnen und auch die Beantwortung komplexerer wissenschaftlicher Fragestellungen ermöglicht.

Die Fragebogenentwicklung für PISA 2012 wird von einem internationalen Konsortium übernommen, dem neben dem Australian Council for Educational Research (ACER) und dem Educational Testing Service (ETS) auch das DIPF angehört. Die Expertengruppe unterstützt dieses Konsortium und sichert so eine hohe Qualität der Fragebögen sowie einen Bezug zur aktuellen Forschung in den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und statistische Methoden.

Das Treffen war der Auftakt einer engen internationalen Zusammenarbeit. Bis zum Erscheinen des Berichts für PISA 2012 wird die Expertengruppe in regelmäßigen Abständen tagen und den aktuellen Stand der Fragebogenentwicklung sowie später erste Ergebnisse und Entwürfe des Internationalen Berichts diskutieren.

Informationen und Kontakt

Svenja Vieluf, wissenschaftliche Mitarbeiterin Bildungsqualität und Evaluation

Stefanie Lotz, Leiterin Referat Kommunikation

29. Oktober 2009


Durchbruch für PISA 2009 mit deutschem Know-how

DIPF ermöglicht computerbasiertes Testen der Lesekompetenz in 20 Staaten

Frankfurt/Main. In der internationalen PISA-Studie 2009 wurde erstmals die Lesekompetenz von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf elektronische Medien getestet. An der Konzeption und technischen Umsetzung dieses computerbasierten Lesetests in 20 Staaten war das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) maßgeblich beteiligt.

Schon an der Entwicklung des Testkonzepts und der Computer-Aufgaben hatte das DIPF entscheidend mitgewirkt. „Wir prüfen damit, wie gut die Jugendlichen Informationen im Netz aufsuchen, lesen und zur Lösung von Problemen nutzen können“, sagt Dr. Johannes Naumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIPF und als Spezialist für „Hypertext-Lesen“ an der Entwicklung des Tests beteiligt. Technologie-Experten des DIPF waren dann damit befasst, die Aufgaben technisch so aufzubereiten, dass sie auf unterschiedlichsten Computersystemen in verschiedenen Sprachen zuverlässig arbeiten. „Insgesamt sind alle Beteiligten positiv überrascht, wie stabil die Testtechnologie war“, betont Dr. Heiko Rölke, technischer Koordinator des DIPF-Projekts „Technology Based Assessment“ (TBA), in dessen Rahmen innovative Technologien zur Unterstützung verschiedener Anforderungen der Kompetenzmessung entwickelt werden.

Pro Staat waren etwa 200 Schulen beteiligt, so dass die Testsysteme insgesamt in rund 4000 Schulen zum Einsatz kamen. „Wir hatten es mit einer enormen Vielfalt an Schulcomputern und einer großen Zahl unterschiedlicher Testsprachen zu tun“, erläutert Rölke. Die PISA-Studie erfasst in 68 Staaten die Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Dies geschieht normalerweise „papierbasiert“, das heißt mit gedruckten Testheften. Bei der Testerhebung 2009 hatten sich 20 dieser Staaten entschieden, zusätzlich einen computerbasierten Lesetest einzusetzen.

Dieser große Erfolg des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten TBA-Projekts wurde in enger Zusammenarbeit mit der Leitung des PISA-Konsortiums, dem Australian Council for Educational Research (ACER), erzielt. Als Mitglied des internationalen Konsortiums für PISA 2009 beteiligt sich das DIPF mit TBA an der Entwicklung und Erprobung innovativer, computergestützter Testformate. Anders als die bisherigen papierbasierten Verfahren bieten computergestützte Testmethoden eine effizientere Leistungserfassung, weil sie die Nutzung lebensnaher Testszenarien durch dynamische und interaktive Aufgaben ermöglichen.

Der Einsatz von Computern für die Kompetenzmessung wird in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen. Um im Rahmen der nächsten OECD-Studien – PIAAC, das so genannte „PISA für Erwachsene“ und PISA 2012 – realitätsnahe Problemlösekompetenzen zu erfassen, arbeitet das DIPF intensiv an der Simulation verschiedener Szenarien.

Informationen und Kontakt

DIPF-Projekt TBA: Dr. Heiko Rölke (Technologie)

Dr. Thomas Martens (Testentwicklung)

13. Oktober 2009


Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung lädt zur feierlichen Einweihung seiner neuen Räume und zu Pressegesprächen ein

Anlässlich des Abschlusses der seit 2001 abschnittsweise durchgeführten Gebäudesanierung in unserem Institut möchten wir Sie herzlich zur Einweihung der neuen Räume einladen:
am 6. Oktober um 14.00 Uhr
im DIPF in der Schloßstraße 29 in Frankfurt.

Im Anschluss stehen Ihnen ab ca. 16:30 Uhr die Leiter unserer Arbeiteinheiten für Hintergrundgespräche, Interview-Termine sowie für Foto- und Fernsehaufnahmen zur Verfügung.

Presse-Kontakt

Stefanie Lotz, DIPF Referat Kommunikation,
01. Oktober 2009


DIPF präsentiert Meilensteine aus drei Jahren

Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation legt Tätigkeitsbericht vor

Unter dem Titel „Wissen über Bildung“ ist soeben der neue Tätigkeitsbericht des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) für die Jahre 2006 bis 2008 erschienen. Auf 200 Seiten weist sich das Institut als führend in Bildungsforschung und Bildungsinformation aus. „Bei zahlreichen nationalen sowie internationalen Projekten nimmt das DIPF inzwischen eine tragende Rolle ein und widmet sich disziplinübergreifend dem Bildungswesen“, erläutert Professor Dr. Marc Rittberger, Direktor des DIPF.

Wer mehr über die Arbeit des DIPF und die Menschen, die dahinter stehen, erfahren will, kann ein Exemplar von „Wissen über Bildung“ unter Telefon: +49 (0) 69/ 247 08-127 oder per E-Mail an info@dipf.de anfordern. Der komplette Bericht ist zudem als PDF-Datei auf der Homepage des DIPF unter www.dipf.de/pdf-dokumente/institut/dipf-bericht-2006-2008 verfügbar.

Presse-Kontakt

Stefanie Lotz, DIPF Referat Kommunikation

18. September 2009


Podcast zur Alphabetisierungsforschung

Fachgespräch im bildungsserverBLOG verfügbar

Welchen Beitrag leistet die Wissenschaft zur Alphabetisierung? Mit dieser Frage haben sich drei Expertinnen des Deutschen Bildungsservers und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen auseinandergesetzt. Anlass war der heutige Weltalphabetisierungstag 2009. Das Gespräch steht Interessierten im bildungsserverBLOG als Podcast zur Verfügung. (www.bildungsserver.de/link/blog_alphabetisierungstag_2009).

Monika Tröster, Koordinatorin des Projektverbundes „Alpha-Wissen“, Karin Frößinger, Leiterin des Internetservice des DIE, und Doris Hirschmann, Redakteurin für den Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung beim Deutschen Bildungsserver, diskutierten Anfänge und aktuelle Entwicklungen der Alphabetisierungsforschung auf nationaler und internationaler Ebene. Aber auch die Bedeutung des diesjährigen Mottos der UNESCO „The Power of Literacy", die enge Zusammenarbeit der Akteure in Deutschland sowie Begriffe wie Alphabetisierung, Grundbildung und Literacy wurden eingehend beleuchtet.

Im Rahmen der Weltalphabetisierungsdekade der Vereinten Nationen (2003–2012) hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für den Zeitraum von 2008 bis 2012 einen Förderschwerpunkt für Forschungsaufgaben und wissenschaftlich begleitete Entwicklungsaufgaben im Bereich Alphabetisierung/Grundbildung für Erwachsene eingerichtet. Einen wichtigen Part übernimmt dabei das DIE mit dem Projektverbund "Alpha-Wissen". Ziel dieses Projektverbundes ist es, wissenschaftlich fundierte Grundlagen für Alphabetisierung und Grundbildung zu entwickeln und als Serviceleistung für Wissenschaft, Praxis, Bildungspolitik und Bildungsadministration zur Verfügung zu stellen. Dabei sollen sowohl nationale als auch internationale Erfahrungen und Erkenntnisse aufbereitet und auf ihre Transfermöglichkeit hin geprüft werden.

Bereits 2008 veröffentlichte der Deutsche Bildungsserver – der schon seit Jahren im Rahmen einer Kooperation eng mit dem DIE zusammenarbeitet – einen Beitrag zum Alphabetisierungstag mit dem Thema „Angebote und Wege für Erwachsene, um Lesen und Schreiben zu lernen“.

Informationen und Kontakt

Doris Hirschmann, Deutscher Bildungsserver

Christine Schumann, Referat Kommunikation

08. September 2009

Startschuss für IDeA-Forschungsprojekt in Frankfurt

Kosmos untersucht Lernstörungen im Kindesalter

In Frankfurt startete nun das Projekt Kosmos, das im Rahmen des interdisziplinären Forschungszentrums IDeA die kognitiven Hintergründe sowie die sozialen und emotionalen Auswirkungen von Lernschwierigkeiten im Kindesalter untersucht. „Die Erforschung von Lernstörungen ist von hoher Relevanz“, erklärte der IDeA-Leiter Professor Marcus Hasselhorn. „Etwa 15 Prozent aller Grundschulkinder in Deutschland haben massive Schwierigkeiten, die Grundfähigkeiten im Lesen, Schreiben oder Rechnen zu erwerben, obwohl ihnen Lernen im Allgemeinen leicht fällt“, so Hasselhorn.
IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk), in dem über 50 Psychologen, Pädagogen, Neurowissenschaftler, Mathematiker und Linguisten das Lernverhalten von Kindern erforschen, ist ein Zentrum des DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung) und der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main. Das Forschungszentrum wird durch das Programm LOEWE des Landes Hessen (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökomomischer Exzellenz) gefördert.
Mit Kosmos werden über einen Zeitraum von vier Jahren Aufmerksamkeitsprozesse und Gedächtnisstrategien von Kindern mit und ohne Lernstörung untersucht und der aktuelle Lernstand regelmäßig erfasst. Zusätzlich werden auch die Motivation und Lernfreude, die Einstellung zur Schule und das Selbstbild der Kinder über ihre schulischen Fähigkeiten erfragt. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt anonym, während den Eltern die Ergebnisse ihres Kindes vertraulich zurückgemeldet werden.
Im Projekt sind noch Plätze frei. Es können Familien mit Kindern teilnehmen, die im Sommer 2009 in das vierte Schuljahr gekommen sind und die Lernstörungen diagnostiziert bekommen haben oder bei denen der dringende Verdacht auf eine Lernstörung besteht. Bei Interesse können Sie sich an das IDeA-Sekreteriat wenden (Sonja Reuße, Mo – Do vormittags, Tel. +49 (0)69 798-23513, Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt).
Kosmos und IDeA im Internet: www.idea-frankfurt.eu/wissen/projekte/projekt-kosmos.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, IDeA, DIPF, Tel: 069 24708-237
Presse-Kontakt:
Stefanie Lotz, DIPF, Tel: 069 24708-133

07. September 2009


Kinder und Jugendliche profitieren von Ganztagsschulen

Wissenschaftler kommen auf Fachtagung von GFPF und DIPF zu deutlichem Ergebnis

„Die Teilnahme am Ganztagsangebot wirkt sich insgesamt positiv auf die Motivierung und die schulischen Leistungen aus“, so bilanzierte Dr. Peter Döbrich, der Geschäftsführer der Gesellschaft zu Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) die Ergebnisse einer Fachtagung.
Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) begrüßte die GFPF am 03.09.2009 rund 80 Vertreter aus  Wissenschaft und Praxis zum Thema „Ganztagsschule“ in Frankfurt.

Weitere Informationen

Dr. Peter Döbrich, DIPF, Tel: 069 24708-237
Dr. Natalie Fischer (StEG-Studie), DIPF, Tel: 069 24708-113
Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, DIPF, Tel: 069 24708-133

04. September 2009

 

Moderne Unterrichtsansätze sind bei den Lehrern angekommen

DIPF untersucht Unterricht in 23 Ländern im Rahmen von OECD Studie

Moderne Unterrichtsansätze sind bei den Lehrern angekommen. Das zeigt die Untersuchung, die das DIPF im Rahmen der OECD-Studie TALIS durchgeführt hat. „In den 23 untersuchten Ländern sieht eine Mehrheit der Lehrer ihre Aufgabe eher darin, Schüler bei der selbstgesteuerten Konstruktion von Wissen zu unterstützen, als ihnen direkt Wissen ‚einzutrichtern’“, erklärt Professor Eckhard Klieme, vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Mitverfasser des OECD-Berichtes.

Die heute erschienene OECD-Studie „Teaching and Learning International Survey“ (TALIS) ist die erste internationale Studie, die sich intensiv mit den Arbeitsbedingungen von Lehrern beschäftigt und auch das Lernumfeld von Schülern aus Lehrersicht darstellt. Mehr als 70.000 Lehrer und über 400 Schulleiter an weiterführenden Schulen in 23 Ländern nahmen an der Studie teil. Deutschland ist allerdings nicht darunter.

TALIS erfasst nicht nur die Qualifikation von Lehrkräften, sondern auch Arbeitsmoral und unterrichtsrelevante Einstellungen. „Es ist gelungen, Grunddimensionen dieser Überzeugungen und von Unterrichtspraktiken in allen Ländern einheitlich zu messen, und es konnten einige übergreifende Erkenntnisse gewonnen werden“, berichtet Professor Klieme weiter. So ließen sich in allen Ländern drei Arten der Unterrichtspraxis unterscheiden: Lehrergesteuerte Praktiken wie beispielsweise das Unterrichtsgespräch und die Überprüfung von Hausaufgaben sowie schülerzentrierter Unterricht zum Beispiel Gruppenarbeit und zudem erweiterte Lernformen wie Projekte. Die Untersuchung zeigt, dass moderne Unterrichtspraktiken in allen Ländern mit der Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen zusammen hängen.

Vorschläge für die Qualitätsentwicklung in Schulen ließen sich jedoch, so Klieme, aus TALIS kaum ableiten, da die Studie nur eine Momentaufnahme darstelle. Zudem seien Kriterien wie etwa die Arbeitszufriedenheit der Lehrkräfte stark individuell geprägt. Neue Erkenntnisse erhofft sich Klieme, wenn die Lehrerbefragung ab 2012 mit PISA verknüpft wird, wie es die OECD plant.

Das DIPF war an der Konzeption und der Auswertung der internationalen Studie unmittelbar im Auftrag der OECD beteiligt und arbeitete mit Wissenschaftlern aus anderen europäischen Staaten und den USA zusammen. Nach PISA und der Teststudie PIAAC (Programme for International Assessment of Adult Competencies), dem gerade anlaufenden „Erwachsenen-PISA“, ist TALIS die dritte OECD-Bildungsstudie, an der das DIPF als international forschendes Institut mitwirkt.

Weitere Informationen: Prof. Eckhard Klieme, DIPF, Tel: 069 24708-107, Dipl.- Psych. Svenja Vieluf, DIPF, Tel: 069 24708-222

Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, DIPF, Tel: 069 24708-133

Presseinfo als pdf

16. Juni 2009


DIPF und Goethe-Universität schließen neue Kooperationsvereinbarung

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und die Goethe-Universität Frankfurt stellen ihre bestehende Kooperation auf neue vertragliche Füße. Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zu stärken, den wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Berufung von Professuren sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weiter auszubauen. Noch stärker als bisher stehen gemeinsame Forschungsvorhaben und neue Projekte im Focus der Zusammenarbeit.

Der Direktor des DIPF, Professor Rittberger und der Präsident der Goethe-Universität, Professor Müller-Esterl, unterzeichneten den Vertrag am letzten Dienstag in Frankfurt und sprachen über die Perspektiven der Zusammenarbeit in den nächsten Jahren. Vor allem hatten sie dabei das jüngste gemeinsame Kind, das Forschungszentrum IDeA, im Blick, in dem seit Juni 2008 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär daran arbeiten, die Lernchancen von Kindern zu verbessern. „Mit IDeA haben wir einen Meilenstein unserer Zusammenarbeit gelegt und einen Grundstein für ein Kompetenzzentrum zur empirischen Bildungsforschung mit internationaler Ausstrahlung gelegt“, erklärten Werner Müller-Esterl und Marc Rittberger. Beide bekräftigen die gute Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem außeruniversitären Forschungsinstitut DIPF, die ihre Kooperation nun bereits im 16ten Jahr fortschreiben.

 

Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, Referat Kommunikation, DIPF, Tel +49 (0)69 24708-133

Stephan M. Hübner, Pressereferent, Goethe-Universität, Tel +49 (0)69 798 23935

03. Juni 2009


IDeA - Wie Kinder lernen

Forschungsprojekt startet mit Internetzugang für Kinder, Lehrer, Wissenschaftler

Das Forschungszentrum IDeA, ein gemeinsames Projekt des DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung), der Goethe-Universität und dem Sigmund-Freud-Institut startet nun unter der Adresse www.idea-frankfurt.eu mit einem eigenen Internetauftritt. “Wir wollen wissen, wie Kinder lernen und wie optimale Lernbedingen aussehen“, erklärt Professor Marcus Hasselhorn, der Wissenschaftliche Koordinator von IDeA. „Mit unserer Website öffnen wir verschiedene Fenster zu IDeA und laden Sie ein, Einblick in unsere Forschungsarbeit zu nehmen.“

Um den unterschiedlichen Zielgruppen des IDeA-Zentrums passgenaue und verständliche Informationen anzubieten, gliedert sich die Website in zwei farblich deutlich abgegrenzte Bereiche. Ein Fenster zu Informationen, speziell für Eltern, Kinder, Lehrer und Erziehende, öffnet sich durch einen Klick auf die bunt gestaltete Hälfte der Startseite. Sie finden hier Informationen zu Teilprojekten IDeA’s, an denen sie vielleicht bereits selbst mit ihrer Schule oder Kindertagesstätte teilnehmen. In Zukunft sollen in diesem Bereich auch Fortbildungsveranstaltungen des Zentrums für Eltern, Lehrkräfte und Erziehende angekündigt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Verantwortliche aus der Bildungspolitik finden über einen Klick auf die blaue Hälfte der Startseite detaillierte Informationen zu den Forschungsmethoden des Zentrums und den einzelnen Projekten. Auch über wissenschaftliche Publikationen und Tagungen soll in Zukunft auf diesen Seiten berichtet werden.


Das IDeA-Zentrum wurde im Juni 2008 gegründet und wird im Rahmen der Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) der hessischen Landesregierung gefördert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen arbeiten gemeinsam daran, ein möglichst umfassendes Bild der Bedingungen und pädagogischen Optimierungsmöglichkeiten kindlichen Lernens zu erhalten.

Kontakt: Dr. Ulrike Hartmann, IDeA, Tel: 069/798-23527, u.hartmann@idea-frankfurt.eu
Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, DIPF, Tel 069/24708-133, lotz@dipf.de

2. Juni 2009


Verwaltungsleiter von mehr als 60 Leibniz-Instituten zu Gast in Frankfurt

Die administrativen Leiter von mehr als 60 wissenschaftlichen Instituten der Leibniz-Gemeinschaft kamen für zwei Tage in Frankfurt zusammen, um ihre Sitzung als Verwaltungsausschuss abzuhalten. Die drei Frankfurter Leibniz-Institute, das DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung), die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und das Frankfurter Haus der Senckenberg Forschungsinstitute und Naturmuseen, haben gemeinsam als Gastgeber fungiert und dabei nicht nur eine erfolgreiche Tagung ausgerichtet, sondern den Institutsvertretern auch die Stadt Frankfurt als Wissenschaftsstandort vermitteln können. So fand das Treffen in der Goethe-Universität im geschichtsträchtigen IG Farben Haus auf "Deutschlands schönstem Campus" statt. Eine Stadtführung und ein Besuch der Tiefseeausstellung im Senckenbergmuseum sowie ein gemeinsames Abendessen im DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung) sorgten für einen interessanten und angenehmen Aufenthalt.

Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, Referat Kommunikation
30. April 2009


Portal zur Förderung der empirischen Bildungsforschung geht online

DIPF erstellt und betreut die Plattform für das BMBF

Unter www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de präsentiert sich im Internet das Rahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Das DIPF (Deutsches Instituts für Internationale Pädagogische Forschung) hat das BMBF beim Aufbau des neuen Online-Angebots unterstützt und wurde damit beauftragt, die Aktivitäten innerhalb dieses Rahmenprogramms über eine Internetplattform zugänglich zu machen. Neben Informationen zur Förderung werden vor allem Aktivitäten und Ergebnisse von Forschungsprojekten präsentiert, nutzerfreundlich zusammengeführt und recherchierbar gemacht.
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Kontakt: Andrea Völkerling
Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, Referat Kommunikation
07. April 2009


Informationskompetenz in der Grundschule

Deutscher Bildungsserver und Schulen ans Netz präsentieren gemeinsam entwickeltes Lernmodul

Der Deutsche Bildungsserver und „Schulen ans Netz e.V.“ haben gemeinsam ein neues Lernmodul entwickelt, das Grundschülern einen besseren Umgang mit den Angeboten im Internet vermitteln soll. Mit der Unterstützung zweier Figuren, des Außerirdischen Tech Pi und seines Freundes Mali Bu, einem kleinen Schmetterling, können Kinder u. a. lernen, die Qualität von Webseiten im Internet zu bewerten und in der Bibliothek altersgerechte Bücher und Filme auszusuchen. Die für die Grundschule konzipierte Unterrichtseinheit ist zu finden unter: www.bildungsserver.de/link/techpi_infokompetenz25. März 2009

InfoWeb Weiterbildung: Weiterbildungsinteresse steigt seit Jahresbeginn stark an – Folge der zunehmenden Kurzarbeit?

Das Weiterbildungsinteresse in Deutschland ist seit Jahresbeginn deutlich angestiegen. Dies zeigt ein neuer Index des InfoWeb Weiterbildung – www.iwwb.de – der Suchmaschine für Weiterbildungskurse des Deutschen Bildungsservers. Für den Index werden die Besuche bei Weiterbildungsdatenbanken seit Sommer 2008 ausgewertet. Besuche bei Weiterbildungsdatenbanken, in denen nach Kursen und anderen Weiterbildungsangeboten, wie z.B. eLearning gesucht wird, sind ein unmittelbarer Ausdruck des Weiterbildungsinteresses in der Bevölkerung. Dieses Interesse zeigt der Index an; der Verlauf seiner Werte seit Juli 2008 und eine dazu gehörige Grafik ist zu finden unter www.bildungsserver.de/link/iwwb_wbinteresse_02_2009.

19. März 2009

Für die Schule befähigen - Professor Hasselhorn vom DIPF diskutiert mit Experten die Förderung von Schulfähigkeit im Kindergarten

„Wie kann schon der Kindergarten dazu beitragen, möglichst alle Kinder für die Schule zu befähigen“, dies diskutiert Professor Hasselhorn vom DIPF auf der Bildungsmesse Didacta mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kindergarten, Schule und Wissenschaft. Mehr als 80 interessierte Besucherinnen und Besucher der Didacta folgten den Ausführungen der Expertenrunde zum Modellprojekt „Schulreifes Kind“ des Landes Baden-Württemberg. Die zahlreichen Beiträge und Fragen an die Experten zeigten, wie groß das Interesse und der Informationsbedarf zum Thema Schulfähigkeit ist.

13. Februar 2009

DIPF bringt open access in Erziehungswissenschaften voran

Zwei Fachverlage und das DIPF starten Open-Access-Kooperation

Die beiden erziehungswissenschaftlichen Fachverlage Verlag Barbara Budrich und budrich-unipress aus Opladen und Vandenhoeck & Ruprecht sowie V&R unipress aus Göttingen beginnen im Februar 2009 eine Open-Access-Kooperation mit dem DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung). Die beiden renommierten Verlagshäuser und ihre UniPress-Töchter nutzen das fachspezifische Open-Access-Repository Pedocs zur Erweiterung ihrer digitalen Publikationsmöglichkeiten. Damit übernimmt pedocs eine Vorreiterrolle in der Öffnung der deutschsprachigen Sozial- und Geisteswissenschaften für Open Access.

10. Februar 2009

Neues Design für das Informationssystem Medienpädagogik

Internet-Portal zum Thema Medienkompetenz jetzt mit erweitertem Angebot und übersichtlicher Struktur online

Frankfurt/Main.Pünktlich zur Learntec 2009 geht das Informationssystem Medienpädagogik (ISM) mit verbesserten Funktionalitäten, einem neuen Design und erweiterten Angeboten online. Interessierte können sich am Messe-Stand des DIPF (dm-arena, Stand-Nr. F6) vom 3. Februar bis 5. Februar 2009 in Karlsruhe über die in ISM zusammengeführten Datenbanken zur Medienkompetenz informieren.

2. Februar 2009


Deutscher Bildungsserver und Bildungsinformation des DIPF vom 3. bis 5. Februar 2009 auf der Learntec in Karlsruhe

Themenschwerpunkt: Wege zur Beratung

Frankfurt/M. "Wissen was kommt" ist das Motto der diesjährigen Learntec in Karlsruhe – "Wissen wohin" könnte entsprechend das Motto der diesjährigen Standpräsentation des Deutschen Bildungsservers und der Bildungsinformation des DIPF lauten. Mit dem Fokus auf dem Thema "Wege zur Beratung" informieren Redakteurinnen und Redakteure des Deutschen Bildungsservers, des InfoWeb Weiterbildung und des Informationssystems Medienpädagogik über den Einsatz von Web 2.0-Technologien im Bildungsbereich, geben  Hinweise zu Weiterbildungsberatungsstellen oder zu Weiterbildungszertifikaten und stellen den Nutzern Wege zur gegenseitigen Beratung vor. Sie finden den Deutschen Bildungsserver und das DIPF auf der Learntec 2009 am Stand-Nr. F6 in der dm-arena.

26. Januar 2009


Chat des Deutschen Bildungsservers zur Lehrerausbildung stößt auf reges Interesse

Experten-Chat am Mittwoch, 21. Januar 2009 von 15.30 bis 17.00 Uhr

Frankfurt/ Main. „Ist es weiterhin möglich ein Drittfach zu studieren?“ Wird es mehr Praxisanteile innerhalb der Ausbildung geben?“ „Werden Lehrer künftig eine intensivere pädagogische Ausbildung erfahren?“ Diese drei Fragen rund um die Veränderungen des Lehramtsstudium werden beim Expertenchat des Deutschen Bildungsservers zum Thema „Bachelor und Master statt Staatsexamen – wie verändert sich die Lehrerausbildung?“ am Mittwoch, den 21. Januar 2009 von 15.30 bis 17.00 Uhr in jedem Fall diskutiert werden. Denn sie gehören zu den beliebtesten Fragen, die Interessierte seit dem 14. Januar 2009 im Pre-Chat gestellt haben – und an dem sich alle noch bis Mittwoch beteiligen können.

20. Januar 2009