DIPF präsentiert sich mit Recherche-Service und Vorträgen auf der Didacta

— abgelaufen

Besuchen Sie das DIPF vom 14. bis 18. Februar auf der Didacta in Hannover.

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Recherche-Service des Deutschen Bildungsservers

An allen Tagen der Messe recherchieren fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Bildungsservers für Sie und führen Sie ein in den Umgang mit den wichtigsten Datenbanken und Internetportalen der Bildungsinformation.


DIPF-Vorträge auf der Didacta

Edutags: mit Web 2.0-Tool kooperativ Materialien für den Unterricht sammeln, organisieren und teilen

14. Februar 2012, 11:00-12:00 Uhr am Stand in Halle 14 Stand K 47

Richard Heinen, Duisburg Learning Lab, Universität Duisburg-Essen
Ingo Blees, Deutscher Bildungsserver

Abstract

Edutags ist ein Web 2.0-Werkzeug, ein so genannter Social Bookmarking-Dienst, entwickelt in einem gemeinsamen Projekt von Deutschem Bildungsserver und Duisburg Learning Lab der Universität Duisburg-Essen.
Edutags ist ein Werkzeug, das es Lehrkräften erlaubt

  • Lesezeichen zu guten Internetmaterialien online zu sammeln und organisieren,
  • diese mit Gruppen anderer Nutzer/innen zu teilen und/oder
  • der Gesamtheit der Nutzer/innen zur Verfügung zu stellen.

Die Sortierung und Wiederauffindbarkeit der Ressourcen erfolgt über Tags, also den Inhalt beschreibende Stichworte, die die Nutzer selbst vergeben. Hierdurch entsteht eine dem Wissen und den Interessen der Nutzer folgende fachliche Ordnung, eine so genannte Folksonomy.

In der Präsentation werden Konzeption und technische Umsetzung des Systems edutags vorgestellt sowie Einsatz- und Erprobungsszenarien erläutert. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Ausprobieren des Web 2.0-Tools


Lernen mit Wiki und Semantic Web: den „Klimawandel“ von der Wissenschaft in den Unterricht bringen

15. Februar 2012,14:00-15:00 Uhr in Halle 14 Stand K 47

Dr. Dieter Kasang, Hamburger Bildungsserver, Behörde für Bildung und Sport
Ingo Blees, Deutscher Bildungsserver

Abstract

Das Wiki zum Thema „Klimawandel“ ist seit 2008 ein Kooperationsprojekt des Deutschen Bildungsservers, des Climate Service Center und des Hamburger Bildungsservers. Mit dem Wiki wird das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Informationen so aufzubereiten, dass Schülerinnen  und Schüler sich Basiswissen zu verschiedenen Themen des Klimawandels selbständig erarbeiten können. Erfolgreich eingesetzt wird es z.B. in dem von der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichneten  „Schulprojekt Klimawandel“ für das forschende Lernen.

Seit 2011 wird das Wiki Klimawandel weiter entwickelt in Richtung des so genannten Semantic Web. Die Inhalte des Wiki werden dadurch so aufbereitet, dass es sehr viel einfacher wird, Materialien zu bestimmten Themenbereichen zusammenzustellen oder größere thematische Zusammenhänge darzustellen bzw. nachzuvollziehen.

Die Präsentation gibt einen Überblick über den inhaltlichen Aufbau des Wiki Klimawandel und zeigt Möglichkeiten, das semantische Wissensnetz praktisch zu nutzen.


Schule und Elternhaus – Unterstützung, Zusammenarbeit und Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Aktuelle Befunde aus der Bildungsforschung

17. Februar 2012, 10:00-10:45 Uhr im Convention Center, Saal 103

Prof. Dr. Silke Hertel, Bildungsqualität und Evaluation
Dr. Nina Jude, Bildungsqualität und Evaluation

Abstract

Die Kompetenzen eines Kindes entwickeln sich nicht erst während der Schulzeit, sondern werden durch Erfahrungen beeinflusst, die es bereits in der frühen Kindheit sammelt. Neben institutionellen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, wie beispielsweise Kindergärten und der Schule, ist das Elternhaus für diese Prozesse von wesentlicher Bedeutung.

Zur häusliche Lernumgebung gehören unter anderem die Leseressourcen, die sprach- und lesebezogene Förderung seitens der Eltern sowie die Bedeutung von Bildung im familiären Leben

Am Beispiel aktueller Befunde aus der Bildungsforschung wird dargestellt, welche Bedeutung das lernförderlichen Elternverhalten für den Kompetenzerwerb aufweist. Die elterliche Unterstützung und Förderung stellt einen Ansatzpunkt, der über die eher stabilen, strukturellen Herkunftsmerkmale hinausgeht. Darüber hinaus deutet dies darauf hin, dass es wichtig ist, förderliche Prozesse im Elternhaus frühzeitig zu unterstützen, etwa durch Beratungsangebote in der Schule.

 

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