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Veranstaltungen

Didacta 2015

Hannover. 24.-28. Februar. Besuchen Sie das DIPF auf der Didacta 2015 in Hannover. Sie finden uns vom 23. bis 28. Februar in Halle 14, Stand H51.

Das DIPF auf der didacta 2015

Auf der didacta bieten Expertinnen und Experten des DIPF zu (fast) allen Facetten des Themas Bildung kostenlose, unabhängige und fachkundige Rechercheservices an; sie geben Auskunft zu PISA und zur empirischen Bildungsforschung im Allgemeinen. Außerdem liefern sie umfassende Informationen zum Bildungswesen in Deutschland.

Auch am Rahmenprogramm der didacta beteiligt sich das DIPF: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts nehmen z.B. an Diskussionsrunden zur Schulautonomie teil und halten Vorträge u.a. zu Open Educational Resources sowie zu verschiedenen Aspekten von PISA.


Angebote am Messestand – Lernen Sie uns kennen!

 

Unsere Online-Portale - Der Deutsche Bildungsserver, das Fachportal Pädagogik und viele weitere unserer Internet-Wegweiser rund um das Thema Bildung stellen sich vor.

Unsere Arbeit als Forschungsinstitut - Informieren Sie sich z.B. über PISA und den Bildungsbericht.

Unsere Publikationen - Verschaffen Sie sich einen Überblick über Veröffentlichungen unserer WissenschaftlerInnen zu vielen aktuellen Bildungsfragen.

Unsere Aktionen - Profitieren Sie von kleinen Gewinnspielen und Messepreisen.


Das Programm zum Ausdrucken (pdf)


Unsere didacta-Schwerpunkte – Lassen Sie sich von unseren Experten beraten!


Dienstag, 24. Februar 2015: PISA I Open Educational Recourses

Mittwoch, 25. Februar 2015:  Inklusion international I Digitale Medien in der Hochschulbildung (MOOCs)

Donnerstag, 26. Februar 2015: Inklusion I Qualitätssicherung in der Berufsbildung

Freitag, 27. Februar 2015: Qualität in der Elementarbildung"

Samstag, 28. Februar 2015: DIPF = Bildungsforschung + Bildungsinformation


Besuchen Sie unsere Vorträge und Diskussionsrunden!

 

Dienstag, 24. Februar 2015, 14:00 - 14:45 Uhr, Convention Center Saal 103
Open Educational Resources – die Angebote öffentlicher Bildungsportale
Freien Bildungsmedien (Open Educational Resources = OER) wird im internationalen Diskurs bereits seit mehr als einer Dekade ein hohes Innovationspotenzial für die Digitalisierung der Bildung zugesprochen; erwartet werden eine verbesserte Teilhabe an Bildungsangeboten, mehr rechtliche Transparenz bei der Nutzung digitaler Bildungsmedien und eine stärker individualisierbare Gestaltung von Lernangeboten. Auch in Deutschland hat sich inzwischen das Interesse an OER von Seiten der Bildungspraxis und Bildungspolitik deutlich verstärkt.

Wesentliche Aspekte zur Nutzung des didaktischen Potenzials von OER sind deren effektive Auffindbarkeit an einem zentralen Ort sowie Möglichkeiten, diese gemeinsam sammeln, ordnen und bewerten sowie in Unterrichtsszenarien bzw. Lernumgebungen einbinden zu können. Die öffentlichen Services ELIXIER und Edutags bieten im Verbund all diese Möglichkeiten. Im Vortrag werden Konzept, Funktionsweise und Beteiligungsmöglichkeiten dieser Plattformen erläutert.
Ingo Blees (DIPF) und Gianna Scharnberg (Uni Duisburg-Essen)

Mittwoch, 25. Februar 2015, 14:00 - 14:45 Uhr, Convention Center Saal 112
Mathematikunterricht in Deutschland und anderswo – Lehren aus PISA
Was kann der Mathematikunterricht in Deutschland von internationalen Schulleistungsvergleichsstudien wie PISA lernen? Vergleichsstudien haben seit einigen Jahren großen Einfluss auf Bildungspolitik und Schulalltag. Zugleich liefern die Ergebnisse dieser Studien detaillierte Informationen über kulturelle Unterschiede in den Bildungssystemen. Dr. Susanne Kuger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIPF und Koordinatorin bei PISA 2015, greift in ihrem Vortrag die Frage nach kulturellen Mustern des Mathematikunterrichts auf und untersucht sie anhand der Daten aus PISA 2012. Die Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden verschiedener Beschreibungszugänge von Unterricht in elf Ländern weltweit bildet dabei den Kern ihrer Analyse. Die anschließende Diskussion bietet Gelegenheit ins Gespräch zu kommen, wie Schülerleistungen durch bestimmte Merkmale des Mathematikunterrichts beeinflusst werden.
Dr. Susanne Kuger (DIPF)

Samstag, 28. Februar 2015, 13:45 bis 15:00 Uhr, Diskussion im Rahmen des "Forum Bildung"
Forum Bildung: Schulautonomie in der Praxis - Gängelung und Testeritis statt pädagogischer Freiheit?
Die Politik hat sich die Schulautonomie auf die Fahne geschrieben: Schulen sollen sich möglichst selbständig organisieren, verwalten und inhaltlich profilieren. Sie sollen sich eigenständig entwickeln, um ihre Schüler/-innen individuell bestmöglich zu unterstützen. Andererseits werden die Schulen durch ein enges Korsett von Vorschriften, Vergleichsarbeiten, Tests und vielem mehr eingeengt, bemängeln Lehrkräfte und Schulleiter. Warum hält die Politik an der Dualität von Freiheit und Einflussnahme fest? Ist die Schulautonomie nur eine scheinbare?
Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF), Udo Beckmann (VBE), Ludwig Hecke, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Samstag, 28. Februar 2015, 16:00 - 16:45 Uhr, Convention Center Saal 108/109/110
Wohlbefinden in der Schule: Ein Thema auch für PISA?!
Schule ist mehr als Leistung. Sie muss und will Lernfreude, soziale Einbindung und emotionales Wohlbefinden fördern. Oft hört man: Pisa zerstört diese Seite von Schule. Tatsächlich untersucht Pisa auch soziale und emotionale Aspekte des Lernens und zeigt, dass schwache Schüler nicht nur kognitive Förderung, sondern auch soziale Einbindung brauchen.
Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF)

zuletzt verändert: 12.02.2015