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Veranstaltungen

ISCHE 2014

23. bis 26. Juli. London. Vom 23. bis 26. Juli findet am "Institute of Education" der "University of London" die 36. Jahrestagung der International Standing Conference on the History of Education (ISCHE) statt. Thema der Tagung - zu der auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung beitragen - ist "Education, War and Peace".

World War I in everyday life at German schools

Donnerstag, 24.07.2014, 16:40 Uhr - 18:10 Uhr
Dr. Joachim Scholz und Dr. Kathrin Berdelmann

Der Vortrag „World War I in everyday life at German schools – Der 1. Weltkrieg im Alltag deutscher Schulen“ der BBF-Forscher/-innen Dr. Joachim Scholz und Dr. Kathrin Berdelmann wird anhand vorwiegend von BBF-Quellenbestände darstellen und analysieren, wie sich der Erste Weltkrieg im Alltag der Schulen in Deutschland bemerkbar machte. Gehalten wird er im  Rahmen der Session „Representations and experiences of children in war – Darstellungen und Erfahrungen von Kindern im Krieg" unter Leitung von Prof. Dr. Sabine Reh auf der ISCHE 2014 (International Standing Conference for the History of Education) in London.


Mobilization of knowledge in the Cold War

Freitag, 25.07.2014 09:00 - 10:30 Uhr
Prof. Dr. Sabine Reh, Markus Gippert und Marcel Kabaum

Im Rahmen der Session „War, peace and science education – Krieg, Frieden und naturwissenschaftlicher Unterricht" halten die BBF-Forscher/-innen Prof. Dr. Sabine Reh, Markus Gippert und Marcel Kabaum auf der ISCHE 2014 (International Standing Conference for the History of Education) in London einen Vortrag zum Thema „Mobilization of knowledge in the “Cold War” – Education, technology, and science in West-German school magazines in the 1950s and 1960s (Mobilisierung von Wissen im Kalten Krieg – Technik und Wissenschaft in westdeutschen Schülerzeitungen der 1950er und 1960er Jahre)“.

Obwohl Technik und Technikentwicklung ein zentrales Feld der Systemauseinandersetzung im Kalten Krieg waren, dominierten in den 1950er und teilweise auch noch in den 1960er Jahren im konservativ-bildungstheoretischen Diskurs und unter Gymnasiallehrern in der Bundesrepublik technikskeptische und modernitätskritische Positionen. Demgegenüber zeigt der Blick in Schülerzeitungen aus dieser Zeit, dass die Gymnasiasten gerade in den frühen Jahren zwar Versatzstücke der konservativen Technikkritik nutzen, um schulkritische Artikel zu schreiben, gleichzeitig aber Technik und technischen Innovationen größtenteils und mehr und mehr aufgeschlossen gegenüber standen. Im Vortrag zeigt auch, wie von interessierter Seite aus – etwa der Industrie, der Technischen Universitäten aber auch einer bestimmten bildungspolitischen Lobby – versucht wurde, auf die jugendlichen Einfluss zu nehmen.

Zur Website und zum kompletten Programm der ISCHE 2014
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Die International Standing Conference on the History of Education (ISCHE) ist eine akademische Vereinigung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie dem intellektuellen Austausch zwischen historischen Bildungsforschern weltweit.

zuletzt verändert: 21.07.2014