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Wanka: "Regionale Unterschiede klar im Bildungsbericht herausgearbeitet"

Bildungsministerin Johanna Wanka hat im Rahmen einer Veranstaltung der Leibniz-Gemeinschaft mit Marcus Hasselhorn und Kai Maaz vom DIPF über zentrale Herausforderungen für die Weiterentwicklung und Qualität des Bildungssystems diskutiert. Grundlage für die Gesprächsrunde "Leibniz debattiert" war der vor wenigen Wochen veröffentlichte Bildungsbericht mit dem Schwerpunktthema "Bildung und Migration". Einen vollständigen Mitschnitt gibt es bei Youtube.

"Soziale Ungleichheiten sind über die Jahre relativ stabil geblieben", fasst Professor Kai Maaz, Direktor unserer Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens, einen der Hauptpunkte des Nationalen Bildungsberichts zusammen. Der Sprecher der Autorengruppe des indikatorengestützten Berichts fungiert bei der Diskussionsrunde "Leibniz debattiert" als Impulsgeber für Bildungsministerin Professor Johanna Wanka und Professor Marcus Hasselhorn, Direktor des DIPF.

Die Kernfrage der Runde: Welche Unterschiede gibt es zwischen den Menschen mit und ohne Migrationshintergrund hinsichtlich ihres Bildungserfolgs? Die beiden Experten des DIPF und die Bildungsministerin erörtern in dem vollständigen Mitschnitt der Diskussion die Rolle des Spracherwerbs, die Durchlässigkeit der deutschen Gesellschaft und ihres Bildungssystems, den finanziellen Aufwand für die Integration von Flüchtlingen, aber auch regionale Unterschiede, die im Bildungsbericht in bisher nicht dagewesener Form klar herausgearbeitet worden seien, so Wanka. Moderiert wird die Veranstaltung von Christine Burtscheidt, Leiterin der Kommunikation der Leibniz-Gesellschaft.

Die vollständige Diskussion bei Youtube. 

zuletzt verändert: 11.07.2016