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Forschung

Innovative Dienste für Bildungsforschungsdaten

Die innovativen Dienste für Bildungsforschungsdaten sollen den von Bildungsforschern betriebenen Aufwand für die manuelle Analyse reduzieren helfen, um mehr Zeit für die eigentlichen Forschungsfragen zu gewinnen.

Um die Dokumentation und die Erschließung von Daten in einem Forschungsdatenzentrum nutzerorientiert vorzunehmen und auf große Datenmengen zu skalieren sowie neuartige Fragestellungen beantworten zu können, werden innovative IT-gestützte Dienste für die automatische Aufbereitung und Nutzung von Forschungsdaten der Bildungsforschung entwickelt.

In vielen Bereichen der Bildungsforschung werden derzeit Analyseschritte wie die Transkription von Unterrichtsvideos oder Interviews noch manuell durchgeführt (Beispiel: Datensatz des Pythagoras-Projekts). Solche Daten ließen sich künftig mithilfe der automatischen Spracherkennung und semantischen Technologien semi-automatisch transkribieren.

Die im Forschungsdatenzentrum verfügbaren Daten könnten besser beschrieben, durchsucht  und deutlich einfacher nach ihrer Nützlichkeit bewertet werden, wenn aus den textbasierten Daten der Bildungsforschung (z. B. Transkripte) auch Meta-Informationen wie Schlagwörter extrahiert würden.

Auch die Suche und die anschließende Bewertung der gefundenen Ergebnisse können durch Zusammenfassungen erleichtert werden. Hier wird auf existierende Vorarbeiten aufgebaut, die für die Anwendung auf neue Quellenarten wie gesprochene Sprache aus Videoaufzeichnungen erweitert und adaptiert werden.

Projekte

Leitung

Marc Rittberger

Abteilungen

Informationszentrum Bildung
zuletzt verändert: 12.09.2014

Dieses Forschungsthema wird in Kooperation mit dem Fachbereich Informatik der TU Darmstadt bearbeitet.