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Forschung

Kulturgeschichte pädagogischer Praktiken, Organisationen und Professionen

Im Zentrum des Forschungsschwerpunkts steht die Geschichte der pädagogischer Praktiken, die in verschiedenen institutionellen und historisch je spezifischen Kontexten, etwa im Unterricht in der Organisation Schule, aber auch in Familien, von unterschiedlichen Beteiligten ausgeführt werden. Diese Beteiligten gelten ab einer bestimmten historischen Entwicklungsphase entweder als Laien, wie z.B. Eltern, oder als Professionelle.

Pädagogische Praktiken können in zeitvergleichenden Studien und mit Hilfe unterschiedlicher Quellen rekonstruiert werden. Auf diese Weise wird es möglich, Kontinuitäten und langfristige Transformationen, aber unter Umständen auch Brüche in der Entwicklung pädagogischer Kulturen und Institutionalisierungsformen  - etwa des modernen Unterrichts - herauszuarbeiten.

Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Humboldt-Universität zu Berlin, des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig und der Universität Hildesheim und unter Einbindung von Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern soll der Forschungsschwerpunkt zu einer Geschichte der Praktiken und Medien des Fachunterrichts ausgebaut werden.

Anders als bisher ist es beabsichtigt, nicht eine Geschichte didaktischer Modelle oder der Curricula zu schreiben, sondern die operative Ebene des Unterrichts einer historischen Erschließung zuzuführen. So können die Kompetenzen und Forschungserfahrungen zweier Leibniz-Institute und der Humboldt-Universität zu Berlin gebündelt und die unterschiedlichen, sich ergänzenden Archiv- und Bibliotheksbestände dieser Einrichtungen einer aufeinander bezogenen, systematischen Nutzung für die Forschung und die Lehrerausbildung zugeführt werden.

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zuletzt verändert: 28.01.2016