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ANNA – Gedächtnis und Schulfähigkeit

ANNA – Gedächtnis und Schulfähigkeit

Das Projekt ANNA beschäftigt sich mit Vorkenntnissen, die Kinder bereits vor dem Eintritt in die Schule besitzen, und die ihnen das Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen erleichtern.

Projektbeschreibung

Die Bildungsforschung konnte in den letzten Jahren in zahlreichen Studien zeigen, dass Kinder bereits vor dem Eintritt in die Schule wichtige Vorkenntnisse besitzen, die ihnen das Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen erleichtern. Kindergartenkinder, die erkennen, dass sich Wörter aus einzelnen Lauten zusammensetzen, haben später beispielsweise seltener Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen. Kindergartenkinder mit einem guten Verständnis dafür, dass Zahlen mit Mengen verknüpft sind, zeigen später seltener Schwierigkeiten beim Erwerb der Schulmathematik. Unsere Langzeitstudie soll Aufschluss darüber geben, ob Kindergartenkinder mit bestimmten Schwächen im Kurzzeitgedächtnis (genauer: Arbeitsgedächtnis) häufiger zu den Kindern gehören, die später Schwierigkeiten beim Erwerb von Lesen, Schreiben oder Rechnen aufweisen. Es wird vermutet, dass Kindergartenkinder mit Schwächen im sprachlichen Arbeitsgedächtnis ein besonderes Risiko für spätere Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, nicht aber für Rechenschwierigkeiten aufweisen. Kindergartenkinder mit Schwächen im visuell-räumlichen Arbeitsgedächtnis sollten hingegen ein besonderes Risiko für spätere Rechenschwierigkeiten, nicht aber für Lese-Rechtschreibschwierigkeiten zeigen. Zu klären, inwieweit diese Hypothesen zutreffen, ist das zentrale Anliegen des Projektes ANNA.

Finanzierung

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Weitere Informationen

Website: IDeA-Zentrum

Projektleitung

Projektdaten

Status:
Abgeschlossene Projekte
Laufzeit:
11/2008 - 2014
Finanzierung:
Drittmittelprojekt
Forschungsthemen:
Abteilung: Bildung und Entwicklung
zuletzt verändert: 14.07.2015