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Projekte

National Educational Panel Study

Die NEPS-Studie ist eine Multi-Kohorten-Längsschnittsstudie, die – mit dem Schwerpunkt Kompetenzmessung – die Datengrundlage zur Untersuchung von Bildungschancen und Bildungsübergängen in Deutschland legen soll. Im Rahmen des nationalen Konsortiums von NEPS ist das DIPF mit seinem TBA-Projekt für zwei Aufgaben zuständig.

Projektbeschreibung

  • Zur Vorbereitung der Testausführung auf elektronischer Basis werden Äquivalenzstudien durchgeführt, die mögliche Unterschiede zwischen papierbasierten und computerbasierten Tests identifizieren (DIF-Analysen) und eine Verbindung zu papierbasierten Testergebnissen (Linking) ermöglichen sollen (Mode Effect Studies).
  • Die Softwareentwicklung für ein Data Warehouse, das einen möglichst schnellen Zugriff auf die Daten unter Berücksichtigung von Datenschutz gewährleisten soll.

Mode Effect Studies

Das Ziel der Mode Effect Studies besteht darin, die Vergleichbarkeit (Äquivalenz) von papierbasierten Assessments (PBA) und computerbasierten Assessments (CBA) anhand unterschiedlicher Kriterien zu überprüfen.

Die Mode Effect Studies werden zusätzlich zum papierbasierten Assessment von Säule 1 (Competence development in the life course) durchgeführt und repräsentieren in der NEPS-Systematik eine zweite, jedoch schlankere, Kompetenzsäule, die in ausgewählten Kompetenzbereichen mit etablierten Testverfahren und bei einer Auswahl von Startkohorten computerbasierte Assessmentverfahren anwendet. Eine Ausnahme hierzu bildet die Kohorte der Studierenden, für welche schon im regulären Assessment CBA eingesetzt werden soll.

Mit den Mode Effect Studies wird ein wichtiger Beitrag zur Bereitstellung gut dokumentierter und für die empirische Bildungsforschung leicht zugänglicher empirischer Daten geleistet, die für die Planung weiterer NEPS-Zyklen im Hinblick auf die psychometrische Angemessenheit, Fairnessaspekte und technologische Machbarkeit von CBA unerlässlich sind.

Data Warehouse

Ziel der Einrichtung des Data Warehouses ist es, einen zentralen Datenbestand für die gesamte NEPS Studie zu errichten und geeignete Werkzeuge zur Filterung sowie Reporterzeugung bereitzustellen.

Data Warehouse: Resultierend aus den Anforderungen entwickeln sich drei fortschreitende Prozesse paralleler Softwareentwicklung über die gesamte Laufzeit:

  1. (1) Implementierung, Optimierung und Weiterentwicklung der Datenbanken
  2. (2) Implementierung, Optimierung und Weiterentwicklung der ETL- und Reportingwerkzeug
  3. (3) Implementierung, Optimierung und Weiterentwicklung des Webportals

Mit dem Data Warehouse werden die aus den vier Erhebungswellen gewonnenen Daten als auch die Werkzeuge zur Filterung und Reporterzeugung werden im Anschluss der gesamten Forschungsgemeinschaft zur Verfügung stehen.

Finanzierung

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Projektleitung

Marc Rittberger

Projektteam

Projektdaten

Status:
Abgeschlossene Projekte
Laufzeit:
11/2008 - 11/2013
Forschungsthemen:
Abteilungen:
Kontakt: Ulf Kröhne
zuletzt verändert: 20.01.2016

Ein Projekt des Zentrums für technologiebasiertes Assessment.

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