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Pädagogische Beobachtung – Zur historischen Etablierung einer Reflexionskategorie pädagogischer Praxis

Pädagogische Beobachtung – Zur historischen Etablierung einer Reflexionskategorie pädagogischer Praxis

Die Habilitationsarbeit erforscht in einer diskursanalytischen Studie die Geschichte der pädagogische Beobachtung zwischen 1800 und 1914 anhand von Handbüchern und Ratgeberliteratur für Lehrerinnen und Lehrer, von Fach- und Lehrerzeitschriften.

Projektbeschreibung

Pädagogische Beobachtung ist heute ein zentraler Bestandteil pädagogisch professionellen Handelns. Sie kann als Modus pädagogischer Erkenntnisgewinnung verstanden werden.

Die Erforschung pädagogischer Beobachtung in historischer Perspektive zeichnet nach, wie Beobachtung überhaupt erst zu einer pädagogischen Kategorie wurde, bzw. wie sie im pädagogischen Diskurs zunächst implizit, dann explizit als Begriff auftauchte, sich als Praxis etablierte und mehr und mehr systematisiert wurde. Wie entwickelten sich Techniken der Beobachtung und differenzierten sich aus? Welche Vorstellungen gab es darüber, wie idealiter beobachtet werden sollte, wie wirkten sich pädagogische Normen in der Beobachtung aus und wie wurde schließlich Beobachtung Bestandteil der Lehrerausbildung?

In dieser diskursanalytischen Studie wird ein Korpus von Handbüchern und Ratgeberliteratur für Lehrerinnen und Lehrer, von Fach- und Lehrerzeitschriften zwischen 1800 und 1914 ausgewertet.

Projektleitung

Kathrin Berdelmann

Projektteam

Kathrin Berdelmann

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Projektart: Dissertations-/Habilitationsprojekte
Laufzeit:
2012 - 2016
Finanzierung:
DIPF
Forschungsthema: Historische Epistemologie
Abteilung: Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung
Kontakt: Kathrin Berdelmann
zuletzt verändert: 13.04.2016