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Projekte

Videografie und Videologie

Ziel des Projekts ist es, ein handhabbares quellenkritisches Procedere der bildungsgeschichtlichen Videoanalyse und -interpretation zu entwickeln.

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts ist es, ein handhabbares quellenkritisches Procedere der bildungsgeschichtlichen Videoanalyse und -interpretation zu entwickeln. Grundlagen hierfür bilden die Debatte um „Panofskys vorikonographisch-ikonographisch-ikonologisch gestufte[n] Interpretationsanspruch“ (Imdahl), die seriell-ikonografische Fotoanalyse (Mietzner/Pilarczyk), die dokumentarische Methode (Bohnsack) sowie die Diskurse zur Videoanalyse und -interpretation in den Medien- und Erziehungswissenschaften.

Die zu entwickelnde Methode bildungsgeschichtlicher Videografie und Videologie ist ausdrücklich nicht vordergründig auf Wiedererkennung aus, wenngleich auch dies vor allem im Interesse der Anschauung, Vergewisserung oder Verifizierung nützlich ist; die Unterrichtsvideos werden vielmehr in letzter Instanz als Erkenntnisquelle für die Erforschung der Zeitgeschichte von Bildung, Erziehung und Sozialisation beansprucht.

Projektleitung

Ulrich Wiegmann

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Laufzeit:
ab 2012
Finanzierung:
DIPF
Forschungsthema: Kulturgeschichte pädagogischer Praktiken, Organisationen und Professionen
Abteilung: Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung
Kontakt: Ulrich Wiegmann
zuletzt verändert: 05.05.2015