Erich Hylla war 1951 Gründer und erster Leiter der „Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt am Main” (HIPF) – dem heutigen Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Der deutsche Pädagoge, Autor und Publizist beschäftigte sich mit Arbeiten zur Pädagogischen Diagnostik, Begabungsforschung sowie zur Vergleichenden Erziehungswissenschaft. 1933 emigrierte Hylla in die USA und wurde 1946 Fachberater beim Chef der Erziehungsabteilung des US-Militärgouverneurs für Deutschland.
Mit dem Erich-Hylla-Preis ehrt das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung, im Benehmen mit der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF), Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich um Bildung, Wissenschaft oder Erziehung in Forschung oder Praxis verdient gemacht haben.
Gestiftet wurde der Preis von Gudrun Hylla, der Tochter des am 5. Dezember 1976 verstorbenen Erich Hylla.
Das Statut des Erich-Hylla-Preis wurde am 13. Dezember 1977 durch das Forschungskollegium des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung erlassen und am 10. Februar 1981 im Einvernehmen mit der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung e.V. geändert.
Der Vorstand des DIPF entscheidet über die Preisverleihung im Benehmen mit dem Vorstand der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Preis beträgt 3.000 Euro. Er wird alle drei Jahre verliehen. Die Verwaltung des Kapitals wird der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung übertragen. Das Grundkapital soll nicht angegriffen werden.
In Würdigung seiner Lebensleistung auf dem Gebiet der Bildungsforschung und Bildungspolitik, insbesondere im Bereich des Rechts und der Verwaltung des Bildungswesens, auf dem Feld der staatsbürgerlichen Erziehung sowie in der Förderung eines neuen Verständnisses von pädagogischer Forschung durch die Gründung eines multidisziplinären Forschungsinstituts, dessen Arbeit rationale Entscheidungen in der Bildungspolitik erleichtern soll.
In Würdigung seiner Leistung auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung, vor allem der kompensatorischen Erziehung für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
In Würdigung seiner Arbeit auf dem Gebiet der Ethnopädagogik, der Begründung ihres Inhalts und ihrer Stellung innerhalb der Humanwissenschaften sowie seiner völkerverbindenden Ethik.
In Würdigung seiner Arbeit auf den Gebieten der vergleichenden Erziehungswissenschaft und der interdisziplinären Osteuropaforschung sowie seines Beitrags zur Klärung und Förderung der Beziehungen zwischen Wissenschaft und Politik
In Würdigung seines langjährigen Wirkens für die deutsche und internationale Lehrerschaft sowie seines Beitrags zur Klärung und Förderung der Beziehungen zwischen Lehrerberuf und Wissenschaft.
In Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die Förderung von Bildung und Erziehung.
In Würdigung seiner herausragenden Verdienste um die deutsche und internationale Bildungsforschung.
In Würdigung seiner herausragenden Verdienste um die deutsche und internationale Bildungsforschung.
Der Preis würdigt Erhards herausragende Verdienste um Bildung und Erziehung in Deutschland. Josef Erhard war langjähriger Vorsitzender der Amtschefskommission „Qualitätssicherung in Schulen“ der Kultusministerkonferenz.
