Im Rahmen eines Pilotprojekts begleitete das DIPF Vorarbeiten zu Bildungsreformen, mit denen die Empfehlungen des von Bund und Ländern eingesetzten „Forum Bildung“ implementiert werden sollten. Hierzu zählten unter anderem die Bereitstellung von bildungspolitischen Informationen im Internet, die Erarbeitung einer Expertise zum Thema „Bildungsstandards“ und eines Gutachtens zum Thema „Ganztagsbetreuung“ sowie die Durchführung von Fachtagungen.
Das aus dem Kontext des ehemaligen „Forum Bildung“ hervorgegangene Internetportal „Bildung PLUS“ widmete sich den Themenkomplexen Bildungsreform und Qualität im Bildungswesen. Seit dem Jahr 2002 ein Projekt des DIPF und redaktionell dem Deutschen Bildungsserver zugeordnet, ergänzte Bildung PLUS dessen Informationsangebote durch journalistische Beiträge zum aktuellen bildungspolitischen Diskurs. Im Zuge der neuerlichen Förderung des Internetauftrittes durch das BMBF im Zeitraum Januar 2004 bis Dezember 2006 war die Erweiterung des zuvor bearbeiteten Themenspektrums (u.a.: Schulreform, frühe Förderung, individuelle Förderung, Bildung von Migranten) um die Gegenstandsbereiche Hochschulreform und Berufsausbildung projektiert. Seit Ablauf des Förderzeitraums wird Bildung PLUS im Rahmen des Innovationsportals als Online-Magazin "Bildung + Innovation" fortgeführt und aus dem Regelhaushalt des DIPF finanziert.
Das Projekt wurde von der Arbeitseinheit Bildungsqualität und Evaluation gemeinsam mit der Arbeitseinheit Finanzierung und Steuerung des Bildungswesens (Prof. Dr. Hermann Avenarius) und dem Informationszentrum Bildung (Dr. Beate Tröger) durchgeführt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Jutta Laukart M.A., Dr. Andreas Paetz (Forschungsstelle Berlin, Projektkoordination), Dipl. päd. Falk Radisch.
Wissenschaftliche Partner: Prof. Dr. Klaus Klemm (Essen), National Center for Research on Educational Standards and Student Testing (Los Angeles).
Institutioneller Partner war das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
