Im Rahmen des Pakts für Innovation und Forschung 2009 der Leibniz-Gemeinschaft wird der Aufbau eines Systems zur Bündelung des Wissens über Prozesse der Bildungsqualität gefördert. Dazu wird für die empirische Bildungsforschung eine Instrumentendatenbank zu Konstrukten der Schul- und Unterrichtsqualität entwickelt, welche die in verschiedenen Studien eingesetzten Erhebungsinstrumente systematisch aufbereitet, relevante Kennzahlen dokumentiert und ihren Einsatz in Forschungskontexten ermöglicht.
Mit der „Datenbank Schulqualität“ wird der empirischen Bildungsforschung ein umfassendes Serviceangebot zur Verfügung gestellt, mit dem der Forschungsprozess unterstützt und erleichtert werden soll. Dies beinhaltet Angebote für die Recherche in den Bereichen Theoriebildung, Untersuchungsplanung und Operationalisierung. Zu diesem Zweck wird die Entwicklung einer nutzerfreundlichen und an wissenschaftlichen Standards orientierten Dokumentation der Erhebungsinstrumente angestrebt. Durch die Systematisierung relevanter Konstrukte und Instrumente der quantitativen empirischen Bildungsforschung werden wichtige Beiträge zur Konzeptualisierung und Modellierung geleistet und für die Forschung bereitgestellt.
Nach der Entwicklung eines Prototyps ist die systematische Erweiterung der Datenbank im nationalen und internationalen Kontext geplant. Die Arbeitseinheiten „Bildungsqualität und Evaluation“ und „Informationszentrum Bildung“ kooperieren beim Aufbau der Systems.
Mit dem Projekt sind drei übergeordnete Zielsetzungen verbunden:
Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des Senatsausschusses Wettbewerb (SAW)
