Arbeitsgedächtnisentwicklung im Alter

Das Arbeitsgedächtnis dient u.a. dazu, Informationen vorübergehend bewusst zu halten und sie zu neuen Informationseinheiten zu verknüpfen. Diese Grundvoraussetzung des Lernens verliert im höheren Lebensalter an Effektivität. Um einem altersbedingten Performanzverlust zumindest teilweise entgegen wirken zu können, muss zunächst geklärt werden, welche Verarbeitungsprozesse vom Altersabbau betroffen und welche eher altersinvariant sind.

Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe grundlagenorientierter Forschung eine Basis für potenzielle Interventionen zu legen, die eine Aufrechterhaltung der Arbeitsgedächtnisleistungsfähigkeit zum Ziel haben. Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, welche Verarbeitungsprozesse des Arbeitsgedächtnisses vom Altersabbau betroffen sind und welche eher altersinvariant. Der Fragestellung wird mit Hilfe experimenteller Querschnittstudien nachgegangen. Die Umsetzung der Studien orientiert sich an aktuellen Arbeiten aus amerikanischen Forschergruppen, z.B. um Paul Verhaeghen, Georgia Tech University. Meilenstein der Projektarbeit war eine Ergebnispräsentation auf der Cognitive Aging Conference in Atlanta, 2008. Die Finanzierung erfolgt aus Haushaltsmitteln des DIPF. Kooperationen bestehen zu Dr. Jörg Behrendt, Nachwuchsgruppenleiter im Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN) Göttingen.

 

Status
  • laufend
Arbeitseinheit
Bildung und Entwicklung
Projektleitung
Cora Titz