IDeA – Projekt LeA

Das Projekt LeA beschäftigt sich mit der Untersuchung des Lese- und Rechenvorgangs und den zugrundeliegenden Mechanismen. Dabei fokussiert es die Beschleunigung des Lese- und Rechenprozesses. Das Projekt orientiert sich an einem Ansatz, der erstmalig in Israel untersucht wurde. Eine Forscherin (Zvia Breznitz) konnte in ihren Forschungsprojekten zeigen, dass Menschen weniger Fehler beim Lesen machen und sich das Gelesene besser merken können, wenn sie Sätze schneller lesen als sie es normalerweise tun würden. Dieses Phänomen hat sie acceleration phenomenon (Beschleunigungsphänomen) genannt. Zvia Breznitz konnte nicht nur zeigen, dass sich die Leistungen durch eine Beschleunigung verbessern, sondern auch, dass die Leistungsverbesserungen bei Menschen mit Leseschwierigkeiten besonders groß sind.
Dieses Beschleunigungsphänomen ist bis jetzt nur in der hebräischen und der englischen Sprache untersucht worden. Im Projekt LeA wird deswegen die Frage gestellt, ob sich das Phänomen auch in der deutschen Sprache finden lässt. Zusätzlich soll untersucht werden, ob sich eine Leistungsverbesserung durch eine Beschleunigung auch im mathematischen Bereich zeigen lässt.

Weiterführende Informationen zum IDeA – Projekt LeA

 

Status
  • laufend
Laufzeit
2009 - 2011
Arbeitseinheit
Bildung und Entwicklung
Projektleitung
Sven Lindberg
Kontakt
Sven Lindberg
Mitarbeit
Telse Nagler

IDeA

Ein Zentrum des DIPF und der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut Frankfurt/M.

 

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