Kognitive Lernvoraussetzungen über die Lebensspanne

Bei assoziativen Lernprozessen scheint es Altersunterschiede zwischen Kindern, jungen und älteren Erwachsenen zu geben. Ziel dieses Projektes ist die Beantwortung der Frage nach dem Auftreten von Produktions- und/ oder Nutzungsdefiziten beim Einsatz von Gedächtnisstrategien die das Bilden von Assoziationen zwischen zu lernenden Inhalten fördern können.

Die Studie zu „Kognitiven Voraussetzungen über die Lebensspanne“ setzt sich mit der Assoziations-Defizit-Hypothese im höheren Lebensalter auseinander und überprüft mögliche Mechanismen dafür, dass die Bildung neuer Assoziationen zwischen Informationseinheiten beeinträchtigt ist. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die zugrundeliegenden Prozesse strategischen Verhaltens und auf mögliche Gedächtnisprozesse in verschiedenen Altersbereichen. In dem Projekt werden Annahmen zum Produktionsdefizit und zur Nutzungsineffizienz gegenüber gestellt und an Schulkindern (8-10 Jahre), jungen Erwachsenen (20-35 Jahre) und älteren Erwachsenen (60-75 Jahre) untersucht.

Ziel des Projekts ist es, Ansätze zu finden, wie sich die Lernleistung von Menschen verschiedener Altersstufen verbessern lässt: Sollten mangelhafte Lernleistungen auf einer fehlenden Strategieproduktion beruhen, ließen sie sich durch Anbieten geeigneter Lernstrategien verbessern. Lässt sich dagegen auch unter Einsatz einer vorgegebenen Strategie kein signifikanter Nutzen feststellen, sind die Gründe hierfür in weiteren Untersuchungen zu klären.

Status
  • laufend
Arbeitseinheit
Bildung und Entwicklung
Projektleitung
Martin Lehmann
Cora Titz