Ausgangspunkt des Projektes bildete die Absicht, sowohl die berufliche als auch private Situation des pädagogischen Personals im Bildungswesen vergleichend zu untersuchen. Deshalb wird die soziale Lage des pädagogischen Personals in den einzelnen Bildungsbereichen und Schularten anhand ausgewählter Dimension miteinander und im weiteren Schritt mit anderen (akademischen) Berufstätigen im Hinblick auf deren gesellschaftliche Verortung verglichen. Die Datenbasis liefert der Scientific-Use-File des Mikrozensus 2005, der nicht nur die Untersuchung sozialer Verhältnisse einer Berufsgruppe in ihrer gesellschaftlichen Eingebundenheit möglich macht, sondern auch Vergleiche zwischen mehreren Berufsgruppen ermöglicht. Aufgrund seiner Konzeption als Haushaltbefragung erlaubt er in besonderer Weise die Analyse der familiären Lage der Beschäftigten.
Auf der theoretischen Grundlage des Konzeptes der sozialen Lage wurden folgende Untersuchungsdimensionen bestimmt und analysiert: Arbeitsbedingungen, berufliche Mobilität, Bildungsniveau, Migrationsstatus, Einkommensverhältnisse, familiäre Verhältnisse, Erwerbstätigkeit der Ehe- oder Lebenspartner, Alters- und Geschlechtsstruktur der Beschäftigten.
Diese Untersuchungsdimensionen, die gleichzeitig als Ungleichheitsdimensionen zu verstehen sind, erfassen ein breites Spektrum der Handlungsbedingungen der Befragten in ihrem beruflichen und privaten Bereich.
