Aufgabe des Projektes „Technologiegestützte Webanalyse“ ist es, webanalytische Befunde über die Nutzung des Deutschen Bildungsservers zu optimieren und portalübergreifende Nutzeroperationen zu dokumentieren. Ziel ist es, ein integriertes Gesamtkonzept für die fortlaufende qualitative Logfile-Auswertung aller am Portalverbund Deutscher Bildungsserver beteiligten Internetportale zu erarbeiten.
Die Zugriffsdaten auf die verschiedenen Angebote und Formate des Deutschen Bildungsservers werden bisher isoliert und zum Teil auch in unterschiedlichen Formaten erhoben. Grundsätzlich liefert die Analyse der Server-Logfiles zwar aufschlussreiche quantitative Daten wie Pageviews (Seitenabrufe) und Sessions (Anwendersitzungen), sie unterliegt aber auch beträchtlichen Einschränkungen – bezogen auf ihre Präzision, ihre Operationalisierbarkeit für die Erfolgskontrolle von Internetangeboten oder auch im Hinblick auf eine empirisch fundierte Webseitenoptimierung. Konkrete Beispiele dafür sind Verzerrungen nach unten – etwa durch die Auswirkung von Proxy-Speichern, und nach oben – bedingt durch Crawler-Aktivitäten. Angesichts der Masse der kontinuierlich erfassten Log-Daten können Detailinformationen in der Regel jedoch nur stichprobenhaft ausgewertet werden.
Untersucht werden fortgeschrittene Ansätze aus dem Bereich der Webanalyse (Web Analytics) wie das sog. Tracking (Besuchsaktionsauswertung), mit dem weiterführende Kenngrößen für die Zielgruppenadäquatheit des Angebotes und die Benutzerfreundlichkeit der Website ermittelt werden können. Weiterhin müssen geeignete Indikatoren und Erhebungsmethoden festgelegt sowie die passende Softwarelösung ausgewählt und implementiert werden.
Das Projekt „Technologiegestützte Webanalyse“ ist ein innovatives Projekt im Rahmen des Deutschen Bildungsservers.
