Im Auftrag des Bundesbildungsministeriums (BMBF) führte ein nationales Konsortium unter Federführung des DIPF ein Forschungsprojekt durch, das dem Ziel diente, im Rahmen einer Vergleichsuntersuchung die Hintergründe von Leistungsunterschieden zwischen den Schulsystemen westlicher Industriestaaten, wie sie etwa in der PISA-Studie deutlich geworden sind, aufzuklären. In Zusammenarbeit mit Experten der Schuleffektivitätsforschung in sechs Vergleichsländern (Kanada, England, Finnland, Frankreich, Niederlande, Schweden) wurden deren Schulsysteme und pädagogische Praxis nach vorgegebenen Kriterien analysiert und vergleichend ausgewertet.
