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Publikationen

Ethnographie pädagogischer Differenzordnungen: Methodologische Probleme einer ethnographischen Erforschung der sozial selektiven Herstellung von Schulerfolg im Unterricht

Sozial selektive Herstellung von Schulerfolg als "Reinszenierung" sozialer Differenzen

Obwohl man weiß, dass Bildung ein zentrales Moment der gesellschaftlichen Reproduktion sozialer Ungleichheit darstellt, ist die Frage, wie im Unterricht Unterschiede zwischen Schulkindern als unterschiedliche Leistungen (re)produziert werden, noch wenig bekannt. Ausgehend davon, dass Leistungen von Schülerinnen und Schülern jeweils situational neu erbracht und von Lehrkräften beobachtet werden müssen, entwickelt das Autorenteam einen methodologischen Vorschlag für die ethnographische Beobachtung pädagogischer Differenzerzeugung, die Herstellung von Leistungsordnungen in Klassen. Dabei wird die These einer sozial selektiven Herstellung von Schulerfolg als „Reinszenierung“ sozialer Differenzen in schulischer Leistung skizziert und theoretisch erläutert.

Rabenstein, K., Reh, S., Ricken, N. & Idel, T.S. (2013). Zeitschrift für Pädagogik, 59(5), 668-690.

zuletzt verändert: 12.12.2014