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Publikationen

Grey matter alterations co-localize with functional abnormalities in developmental dyslexia: An ALE meta-analysis

Im Fokus der Arbeit steht die meta-analytische Auswertung der Ergebnisse von Studien, die neuroanatomische Auffälligkeiten berichten, welche mit einer Lese-Rechtschreibstörung einhergehen.

Studienübergreifend lässt sich zeigen, dass leseschwache Menschen eine Reduktion der grauen Hirnsubstanz in der Übergangsregion zwischen Okzipital- und Temporallappen der linken Hirnhälfte sowie beidseitig in zwischen Temporal- und Parietallappen liegenden Arealen und im Kleinhirn aufweisen. Die identifizierten Regionen in der linken Hirnhälfte überlappen mit den Ergebnissen von Studien, die Unterschiede zwischen leseschwachen und normal lesenden Personen bzgl. der neuronalen Aktivität beim Lesen oder der Bearbeitung phonologischer Aufgaben berichten.

Linkersdörfer, J., Lonnemann, J., Lindberg, S., Hasselhorn, M. & Fiebach, C. J. (2012): Grey matter alterations co-localize with functional abnormalities in developmental dyslexia: An ALE meta-analysis. PLoS ONE, 7(8), e43122.

zuletzt verändert: 25.06.2013