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Publikationen

Zur Rekonstruktion schulischer Bildungsverläufe

Der Beitrag der Individualstatistik für die Entwicklung von Verlaufsindikatoren

Für das Bildungsmonitoring in Deutschland stellen amtliche Statistiken eine zentrale Informationsgrundlage dar. Viele Bundesländer erfassen im Schulbereich inzwischen so genannte Schülerindividualdaten, das heißt Merkmale in Form von anonymisierten Einzeldatensätzen. In dieser Untersuchung wird nach deren Zugewinn für das Bildungsmonitoring gefragt. Ziel ist es, von der üblichen Beschreibung von Zuständen (‚stock indicators‘) zu einer Rekonstruktion von Verläufen zu gelangen (‚flow indicators‘). Am Beispiel ausgewählter Schulstatistiken zum Schulabschluss und -abbruch werden die Defizite herkömmlicher Indikatoren aufgezeigt und individualstatistischen Indikatorenansätzen gegenübergestellt, etwa in Form der nachschulischen Bildungsverläufe von Schulabgängern in Hessen.

Kühne, S. (2015). Münster: Waxmann.

zuletzt verändert: 04.03.2016