Frühe Bildung

Bedingungen und Risiken kindlichen Lernens sind mehrschichtig und komplex. Daher sind Fragen nach der optimalen Vorbereitung auf die Schule oder nach den notwendigen Voraussetzungen der Schulbereitschaft nicht so leicht zu beantworten.

Im Forschungszentrum IDeA werden soziale und neurokognitive Faktoren der kindlichen Entwicklung unter dem Aspekt eines erhöhten Risikos für die erfolgreiche Bewältigung schulischer Anforderungen über einen längeren Zeitraum hinweg  in ihren Wechselwirkungen betrachtet. Beispielsweise wird untersucht, wie sich Merkmale des familiären Hintergrunds auf die Leistungsentwicklung des Kindes auswirken, und ob diese Wirkungen durch biologisch bedingte neurokognitive Besonderheiten – etwa des Arbeitsgedächtnisses oder in der Sprachentwicklung – noch verstärkt werden. Erst die längsschnittliche Betrachtung von Entwicklungsverläufen verspricht zuverlässige Erkenntnisse über Ursache-Wirkungs-Beziehungen und begründbare Empfehlungen für pädagogische Interventionen.

Die Forschung zur Frühen Bildung am DIPF ist aber nicht auf diese eher grundlagenwissenschaftlichen Ansätze beschränkt. Darüber hinaus werden auch diagnostische Verfahren zur Erfassung schulrelevanter früher Kompetenzen entwickelt, und es werden formative Evaluationen von Modellprojekten zur frühen Bildung wissenschaftlich begleitet.

Laufende Projekte

Weitere Informationen zum IDeA – Zentrum für Individuelle Entwicklung und Lernförderung

 

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