Die Projekte dieses Schwerpunkts konzentrieren sich auf entwicklungsbedingte Veränderungen von Arbeitsgedächtnisfunktionen als eine der zentralen Lernvoraussetzungen. Eine potentielle Veränderbarkeit dieser Funktionen durch Training, Instruktion oder Strategieeinsatz beim Lernen sowie Schwankungen in den kognitiven Leistungen stehen ebenso im Fokus des Interesses.
In experimentellen Querschnittsstudien werden die Arbeitsgedächtnisentwicklung und strategische Regulation im Alter untersucht.
Die Forscherinnen und Forscher wollen klären, welche strukturellen Besonderheiten bei Kindern mit Lernstörungen im Bereich des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens identifizierbar sind. Es wird untersucht, inwiefern spezifische kognitive Defizite die Lernprobleme der Kinder erklären können. Darüber hinaus werden diagnostische Werkzeuge in diesem Bereich entwickelt und validiert.
Zunehmend sollen auch Präventions- und Interventionsansätze Gegenstand eigener Untersuchungen werden.
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