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Wissenschaftlicher Nachwuchs

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Das DIPF bietet verschiedene Programme für Promovierende und Postdocs in der Bildungsforschung und der Bildungsinformatik an.

Leibniz-Postdoc-Kolleg für interdisziplinäre Bildungsforschung / College for Interdisciplinary Educational Research

Leibniz-Logo normalDas 2012 neu gegründete Leibniz-Kolleg für interdisziplinäre Bildungsforschung / College for Interdisciplinary Educational Research (CIDER) richtet sich an Postdocs aus der Soziologie, Ökonomie, Psychologie und den Erziehungswissenschaften, die empirische Bildungsforschung betreiben und dabei die Grenzen der eigenen Disziplin überschreiten wollen.

Neben Untersuchungen zur Kompetenzentwicklung und zu Bildungserträgen werden Arbeiten gefördert, die der Frage nachgehen, wie Bildungserfolg trotz widriger Umstände gelingen kann.

Finanziert wird das neue Postdoc-Kolleg zunächst für dreieinhalb Jahre von der Jacobs Foundation und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Neben dem WZB, das die Federführung inne hat, sind das DIPF und vier weitere Leibniz-Institute beteiligt: das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik sowie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Das Kolleg begann im März 2013 für 30 Fellows.

Die teilnehmenden Forscherinnen und Forscher im Einzelnen:


Promotionskolleg „Knowledge Discovery in Scientific Literature“

Logo KDSLIm Rahmen dieses Programms, das das UKP Lab der TU Darmstadt gemeinsam mit dem DIPF aufgesetzt hat, werden sieben Doktoranden-Stipendien in der Informatik vergeben. Die Stipendien dienen der Anfertigung einer Informatik-Dissertation mit den Schwerpunkten im Text- oder Data-Mining, der automatischen Sprachverarbeitung, Informationswissenschaft oder einem verwandten Fach auf dem Gebiet „Knowledge Discovery in Scientific Publications“.

Die Regelförderdauer ist maximal 36 Monate. Die Höhe eines Stipendiums beträgt 1.400 Euro monatlich. 

Kontakt: Prof. Dr. Iryna Gurevych und Prof. Dr. Marc Rittberger


Stipendienprogramm der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

BBF-LogoAls historisches Forschungsinstitut widmet sich die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) der deutschen Bildungsgeschichte und ihren internationalen Bezügen. Im Fokus stehen sozial- und kulturgeschichtliche Fragestellungen zur Geschichte der Schule und anderer Bildungsinstitutionen im 19. und 20. Jahrhundert und zur Geschichte der pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Diskurse bzw. ihrer epistemologischen Voraussetzungen.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Historischen Bildungsforschung zu fördern, vergibt die BBF Stipendien für einen Forschungsaufenthalt in Berlin. Das Stipendienprogramm richtet sich gezielt an Doktorandinnen/Doktoranden sowie an promovierte Wissenschaftler/-innen. In Ausnahmefällen werden auch Studierende zugelassen, die sich in der Endphase ihres Studiums befinden und für ihre Abschlussarbeit auf die umfangreichen Sammlungen unseres Instituts zurückgreifen wollen.
Die Entscheidung über die Vergabe fällt eine Auswahlkommission, der auch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angehören. Gründe für die Vergabe oder Ablehnung werden nicht mitgeteilt. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Stipendiums besteht nicht.

Dauer und Dotierung des Stipendiums richtet sich nach Umfang und Art des wissenschaftlichen Vorhabens. Vorgeschlagen werden kann ein Zeitraum von bis zu drei Monaten. Es ist auch möglich ein Teilstipendium oder die Erstattung von Reisekosten für einen bestimmten Zeitraum zu beantragen.

Die Höhe der finanziellen Unterstützung beträgt für bis zu drei Monate monatlich maximal 1000 €/Monat (Stipendium) und 50 €/Monat (Sachmittel)

Weitere Informationen - auch zu Bewerbungsmodalitäten und Fristen - auf der BBF-Webseite 

Kontakt: Dr. Joachim Scholz

zuletzt verändert: 16.11.2016