Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

International Cooperation in Education

International Cooperation in Education

In der Servicestelle "International Cooperation in Education" arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, Bildungsforschung in Deutschland international zu vernetzen.

Wir beraten und unterstützen empirische Bildungsinstitutionen und Bildungsforscher/-innen in der Aufnahme und Vertiefung von internationalen Kontakten und Kooperationen.

Dabei legt ice großen Wert auf einen engen Austausch mit Universitäten und Forschungseinrichtungen und orientiert sich direkt an den Gegebenheiten und Bedürfnissen der Bildungsforscher/-innen.
Unser Service für Erziehungswissenschaftler/-innen fokussiert auf folgende Bereiche:

Projektberatung

Wir sind beim Aufbau von internationalen Konsortien behilflich und begleiten deutsche Forschungspartner in der Phase der Projektanbahnung, um Themenbereiche zu fokussieren sowie Verhandlungsstrategien zu eruieren. Beispiele erfolgreicher Beratung des Büros sind:

  • Unterstützung der deutschen Wissenschaftler/-innen in PISA 2009, 2012, 2015 und PIAAC
  • Aufbau und Internationalisierung des Clusters Technology Based Assessment (TBA)

Gerne helfen wir dabei, Ihre Fragen zu Internationalisierungsabsichten und -vorhaben zu beantworten. Für Ihre Anfragen nutzen Sie bitte unser Formular.
Weitere Informationen zur Projektberatung finden Sie auf der Projektwebseite.

EU-Forschungsförderung

Wir stellen auf die Bildungsforschung zugeschnittene Informationen zur Forschungsfinanzierung zusammen und helfen dabei, Finanzierungsquellen für Projekte zu finden. Dabei nutzen wir unser Wissen über die Ausschreibungen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, der European Science Foundation, der bilateralen Abkommen, der Weltbank oder europaweit und international agierender Stiftungen.

Um die Informationen gezielt an den wissenschaftlichen Nachwuchs zu vermitteln, laden wir jedes Jahr zu zwei Informationstagen nach Brüssel ein. Dort lassen sich die Bildungsforscher/-innen von Expertinnen und Experten vor Ort über die zahlreichen Möglichkeiten der Forschungsförderung auf EU-Ebene beraten, erhalten Einblick in die Struktur internationaler Netzwerke und erfahren praktische Tipps und Strategien zur Gestaltung erfolgreicher Projektanträge.
Weitere Informationen zur EU-Forschungsförderung finden Sie auf der Projektwebseite.

Regionalisierung

Internationalisierung bedeutet, Strukturen, Forschungsgruppen und aktuelle Forschungsvorhaben in anderen Ländern zu kennen und diese in ihrem Potenzial mit Forschung aus Deutschland zu vernetzen. Dabei verfügt ice über ein internationales Netzwerk auch außerhalb der Europäischen Union. Dieses liegt für die folgenden Regionen vor:   

  •   Arabische Staaten: Ägypten, Bahrain, Jordanien, Katar, Oman, Saudi-Arabien,
      Vereinigte Arabische Emirate
  •   Asien: China, Japan, Südkorea
  •   Südostasien: Malaysia, Singapur, Thailand
  •   Ozeanien: Australien, Neuseeland
  •   Nordamerika: Kanada, USA
  •   Lateinamerika: Brasilien

Wir bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern regelmäßig die Möglichkeit, auf dem US-amerikanischen Erziehungswissenschaftskongress, dem annual meeting der AERA (American Educational Research Association), Kooperationsvorhaben vor Ort zu konkretisieren bzw. auf diese über eine Präsentation an unserem Stand oder in eigens hierfür aufgesetzten Veranstaltungen aufmerksam zu machen.

Seit Beginn unserer Tätigkeit arbeiten wir auch zum Thema "evidenzbasierte Bildungsforschung und Bildungspolitik". In diesem Zusammenhang ist ice seit 2010 Partner im Projekt "Evidence Informed Policy and Practice in Education in Europe", das am Institute of Education in London für die Jahre 2010 und 2013 erfolgreich beantragt wurde. Ziel des Projektes ist es, Brokerage Initiativen europaweit miteinander zu vernetzen und so eine evidenzbasierte Bildungspolitik und Praxis zu unterstützen.
Weitere Informationen zur Regionalisierung finden Sie auf der Projektwebseite.

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Neben den regelmäßig stattfindenden Brüssel-Fahrten richten wir auch Workshops aus mit dem Ziel, Schreib- und Präsentationsfertigkeiten in englischer Sprache zu verbessern, damit Forschungsergebnisse international publik gemacht werden und Erziehungswissenschaftler/-innen sich dauerhaft in internationalen Journalen etablieren können. Diese Workshops ergänzen wir regelmäßig um weitere Module, sodass seit Juni 2010 das Modul "Conversational Skills for Conference-Goers" Teilnehmer/-innen sprachliche Fertigkeiten vermittelt, um Gesprächssituationen auf Kongressen souverän zu begegnen. Ein weiteres Modul verfeinert das wirkungsvolle Präsentieren von Postern auf internationalen Kongressen. Ein besonderes Highlight bei den Wochenseminaren ist dabei stets das individuelle "one-on-one-coaching" in dem die Teilnehmenden Gelegenheit erhalten, ihre eigenen Arbeiten in einem intensiven Einzeltraining mit der Trainerin zu überarbeiten.

Die Workshops finden sowohl eintägig als auch einwöchig mehrmals im Jahr statt und werden von erfahrenen Muttersprachlern geleitet. Auf Anfrage sind wir auch gerne behilflich bei der Erstellung eines Schulungskonzepts und vermitteln Kontakte zu ausgewiesenen Lehrkräften.
Weitere Informationen zum Wissenschaftlichen Nachwuchs finden Sie auf der Projektwebseite.

Projekte

zuletzt verändert: 23.11.2016

ICE Webbanner