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Wissenstransfer

Technologietransfer

Im Januar 2012 wurde mit finanzieller Unterstützung der Leibniz-Gemeinschaft das Unternehmen „TBA21 Assessment Systeme GmbH“ aus dem DIPF-Arbeitsbereich Technology Based Assessment (TBA) ausgegründet.

Der DIPF-Arbeitsbereich Technology Based Assessment (TBA) stellt seit 2007 verschiedenen internationalen Projekten wie PISA 2009/2012, PIAAC und NEPS technologische Dienstleistungen im Rahmen computerbasierten Assessments und Fragebögen zur Verfügung.

Zwischen TBA21 und DIPF besteht eine enge Kooperation, die über umfangreiche Verträge zu Zusammenarbeit und Transparenz geregelt ist. Beide können kostenfrei auf technische oder wissenschaftliche Entwicklungen des jeweils anderen zugreifen, so lange die Rechte Dritter dabei nicht verletzt werden. Die gemeinsamen Entwicklungen aus TBA21 und DIPF werden der gesamten Forschungscommunity in Deutschland zur Verfügung gestellt, für die Dienstleistungen und Produkte werden deshalb Open Source-Lösungen angestrebt.

TBA21 bietet seine Dienstleistungen weltweit an: 2013 wurde die OPIT Consulting Kft. in Budapest, ein Softwareanbieter mit 12 Mitarbeitern, übernommen und ist damit die größte Filiale der TBA21 Group. Im Frühjahr 2014 wurde die TBA21 New Zealand Ltd. gegründet, gefolgt von der TBA21 Hungary Kft. in Szeged im Oktober 2014.
Für die Jahre 2015 und 2016 sind weitere Standorte in Schweden sowie den Vereinigten Staaten geplant.

Im Januar 2015 beschäftigte die TBA21 Group 21 Personen an vier weltweiten Standorten.

Momentan führt die TBA21 Group folgende Projekte durch:

  • Nationale IT Koordination (IT-C) der PIAAC R2 Studie in Neuseeland
  • Nationales IT Consulting und Projektunterstützung für die PIAAC R2 Länder Singapur, Litauen, Chile, Griechenland, Türkei und Slowenien.
  • Entwicklung eines Fragenbogentools für das Forschungsdatenzentrum Bildung am DIPF
  • Entwicklung einer DDI-basierten Metadatenlösung für das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsforschung (IAB) in Nürnberg
  • Entwicklung eines Itemportals basierend auf der TAO-Plattform (TIPO) für die Schweizerische Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK)
  • Entwicklung einer semi-automatischen Codierungs- und Klassifizierungslösung für ISCED Level innerhalb von Fragebogenerhebungssystemen für GESIS (CAMCES Projekt)
  • Entwicklung eines Datenanalysetools für Logdaten aus Assessmentsystemen für DIPF und GESIS
  • Entwicklung eines Datenmanagementmoduls für DIPF, GESIS und IQB im Rahmen des Verbundprojektes Forschungsdaten Bildung
  • Vorleistungen für ein System zur automatischen Konvertierung von Textdaten aus dem Marktforschungsbereich in quantitativen Skalen als SaaS Lösung
  • Entwicklung einer universellen Open Source Survey- und Repositorienplattform (Rogatus)
  • Vorbereitung für die Intergration der Systeme MMIC und EgoWeb in die Rogatus CMS Plattform
zuletzt verändert: 13.03.2015