Corona und die Bildung: Forschung und Informationen

Corona und die Bildung: Forschung und Informationen
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Die Herausforderungen von Bildung im Zuge der Corona-Pandemie sind auch am DIPF in den Fokus gerückt – in Projekten, Vorträgen und Veröffentlichungen.

Das DIPF will mit Forschung, Infrastrukturangeboten und Wissenstransfer dazu beitragen, die Herausforderungen für Bildung im Zuge der Corona-Pandemie besser bewältigen zu können.

Ein Beispiel für diese Forschungsarbeiten ist das Projekt „STECCO“. Es untersucht die durch Covid-19 entstandenen Hürden und Chancen für Studierende im ersten Studienjahr.

Die Studie „S-CLEVER – Schulentwicklung vor neuen Herausforderungen“ untersucht die Erfahrungen der Schulen mit der außergewöhnlichen Pandemiesituation und möchte Fragen wie „Welche Herausforderungen haben sich den einzelnen Schulen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie gestellt und welche stellen sich im laufenden Schuljahr?“ oder auch „Welche langfristigen Lösungsansätze auf Schul- und Unterrichtsebene haben sie entwickelt und welche sind besonders geeignet und ertragreich?“ beantworten.

Unter dem Titel „Bildung in Zeiten von Corona“ bieten verschiedene Dossiers auf dem Deutschen Bildungsserver umfassende Informationen für Lehrkräfte, Schulleitungen, Eltern und Schüler*innen. Das Fachportal Pädagogik bietet außerdem einen Überblick über Forschung zu Corona im Bildungskontext und eine Literaturliste zur Bildungssituation in der Corona-Pandemie.

Vom DIPF organisierte Veranstaltungen – so etwa die Anfang 2021 durchgeführte Vortragsreihe „Children at Risk“ – nehmen die Lehren aus der Pandemie in den Blick. Aus einem laufenden Projekt wurde ein digitales Ferienförderangebot für Grundschulkinder mit Lernrückständen im Lesen, Schreiben oder Rechnen entwickelt.

Zudem bringen sich die Expert*innen des Institut in zahlreiche Medienbeiträge ein. Das wissenschaftliche Fachwissen war in Zeitungs-, Radio- und Fernsehbeiträgen gefragt, in Interviews, Podcasts und Gastbeiträgen. Unsere Expert*innen beteiligen sich auch an aktuellen Stellungnahmen, wie zum Beispiel der Ad-hoc Stellungnahme der Leopoldina zu Kindern und Jugendlichen in der Coronavirus-Pandemie.

Zum umfassenden Wissenstransfer des DIPF in diesem Bereich zählt nicht zuletzt das gemeinsam mit dem Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache herausgegebene Buch „Schule weiter denken. Was wir aus der Pandemie lernen“.