Forschungsdatenbank FD-LEX erweitert

Forschungsdatenbank FD-LEX erweitert
@videoflow – adobe.stock.com

Das Mercator-Institut kooperiert dafür mit dem Verbund Forschungsdaten Bildung (VerbundFDB) des DIPF.

Die webbasierte Forschungsdatenbank Lernertexte (FD-LEX) ist um mehr als 580 Texte erweitert worden. Damit stehen Bildungsforscher*innen nun insgesamt über 6200 Texte von Schüler*innen verschiedener Altersstufen zur Verfügung, die in unterschiedlichen Schreibprojekten erhoben wurden. Diese können Wissenschaftler*innen für eigene Forschungsvorhaben nutzen.

Die Forschungsdatenbank, die über die Seite http://fd-lex.uni-koeln.de/ erreichbar ist, wurde 2018 als ein gemeinsames Projekt des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln und des Instituts für Psychologie an der Leibniz Universität Hannover realisiert, gefördert von der Stiftung Mercator. Im Rahmen eines Anschlussprojekts wurde die Datenbank in den vergangenen zwei Jahren technisch so erweitert, dass nun sukzessive neue Textkorpora aufgenommen werden können. Die Aufnahme der 580 neuen Texte des zusätzlichen Korpus stellt einen ersten Schritt dar. Im kommenden Jahr wird die Datenbank um zwei weitere Korpora mit insgesamt rund 20 000 Texten ergänzt.

Bei der Erweiterung kooperiert das Mercator-Institut mit dem Verbund Forschungsdaten Bildung (VerbundFDB) des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Mit Unterstützung des Regionalen Rechenzentrums der Universität zu Köln wurde eine Schnittstelle entwickelt, damit die Daten aus den Schreibprojekten auch im Portal forschungsdaten-bildung.de auffindbar sind und Forschende ihre eigenen Daten darüber an FD-LEX melden können. „Es gibt zahlreiche Forschungsprojekte, die unterschiedliche Aspekte der sprachlichen Bildung in den Blick nehmen und in denen sehr viele Daten erhoben werden. Nach Projektende werden diese oftmals nicht weitergenutzt, auch wenn sich damit noch offene Forschungsfragen klären ließen. Mit dem Ausbau von FD-LEX haben wir eine nachhaltige Infrastruktur für die Bereitstellung und weitere Nutzung von Lernertexten realisiert“, erklärt Prof. Dr. Becker-Mrotzek, Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.

Zur vollständigen Pressemitteilung