Margret-und-Paul-Baltes-Preis für Dr. Andrea Schmidt

Margret-und-Paul-Baltes-Preis für Dr. Andrea Schmidt
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Dissertation der DIPF-Wissenschaftlerin mit dem Preis gewürdigt

Der Margret-und-Paul-Baltes-Preis wird von der Fachgruppe Entwicklungspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vergeben. Sie ehrt mit der Auszeichnung eine Dissertation von hohem wissenschaftlichem Niveau, die originell in Gegenstand und Methode sein soll. Die Dissertation soll zudem eine für die Entwicklungspsychologie besondere Bedeutung haben. Das kann sich auf Praxisrelevanz, Innovationspotenzial oder Fortschritte in der Theorienbildung beziehen. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 1.000 Euro dotiert.

Dr. Andrea Schmidt wurde im Fachbereich Psychologie promoviert und der Titel ihrer Doktorarbeit lautet “Children’s Relatedness to Peers at School: Between- and Within-Person Associations with Affective Well-Being and Self-Esteem”. In der Arbeit geht es um soziale Erfahrungen, die Kinder in der Schule mit Mitschüler*innen sammeln, und wie diese Gefühle der sozialen Eingebundenheit oder Ausgrenzung mit Wohlbefinden im Alltag zusammenhängen. Dazu wurden mit der Methode des „Ambulatory Assessment“ über mehrere Wochen hinweg Daten von Kindern erhoben. Dabei konnten die Schüler*innen über Smartphones Fragen und Tests im Alltag bearbeiten.

Als eine ihrer Forschungsarbeiten leitet DIPF-Wissenschaftlerin Schmidt derzeit das Projekt „zEbra – Soziale Eingebundenheit in der realen und digitalen Welt“. Das Projektteam beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von wahrgenommener sozialer Eingebundenheit in der realen und digitalen Welt und Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen. Dafür entwickeln die Forschenden zunächst ein Messinstrument, mit dem sich erfassen lässt, welche digitalen Netzwerke und Plattformen in den unterschiedlichen Altersgruppen genutzt werden, um mit Peers zu interagieren.