Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Apropos DIPF

Nachwuchskräfte der Bildungsforschung für Studie gesucht

Die Teilnehmenden sollen Open-Science-Arbeitspraktiken erproben und darüber berichten

Wir suchen konkret Promovierende, Postdocs oder Forschende auf Juniorprofessur-Niveau.  Mit der Studie wollen wir acht bis zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begleiten. Ziel ist es, ihr Verhalten und ihre Arbeitsgewohnheiten zu untersuchen, um Chancen und Herausforderungen durch offene Praktiken herauszuarbeiten. Die Kernfrage ist, welchen Mehrwert offene Praktiken – wie in Leitlinien zu Open Science und Open Education beschrieben – unter Berücksichtigung disziplin- und kontextabhängiger Aspekte für Forschende und Lehrende haben können?

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Informationszentrum Bildung des DIPF und dem Open Science Lab des TIB | Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek. Es wird vom Leibniz-Forschungsverbund Open Science gefördert.

Studienaufbau und Datenerhebung

Die Studie ist partizipativ und feldbegleitend ausgelegt. Wir möchten Sie als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler proaktiv in die Untersuchung einbinden und Sie mit ihren Erfahrungen über einen längeren Zeitraum begleiten. Während der Studienphase (März 2019 bis März 2020) sollen Sie über Ihre Forschungs- und Lehrpraktiken und Ihre Erfahrungen mit neuen Arbeitsprozessen berichten, sowie in zwei Workshops Open-Science-Praktiken kennenlernen und sich mit anderen Teilnehmenden austauschen.

  • Interview (vor Ort oder online, Termin individuell vereinbar): Wir würden gerne mit Ihnen ein Gespräch führen, um Ihre Forschungs- und Lehrtätigkeiten kennenzulernen und zu erfahren, wie Sie als Wissenschaftlerin oder als Wissenschaftler arbeiten und in Ihrer Forschungsgemeinschaft agieren. Das Interview soll aufgenommen und transkribiert werden.

  • Workshop: Danach wird es einen Workshop am 2. April 2019 in Frankfurt geben, in dem wir den Teilnehmenden Open-Science-Tools und -Prozesse vorstellen. Sie werden mit uns im Workshop vereinbaren, ein bis zwei dieser Tools und Prozesse selbst in Ihrem Arbeitsalltag zu testen und über Ihre Erfahrungen zu berichten. Es werden von Ihnen erarbeitete Ergebnisse (Flipcharts, Handkarten) und Diskussionsrunden (nur Audio, später transkribiert) als Forschungsdaten erhoben.

  • Tagebucheinträge: Nach dem Workshop werden Sie versuchen, die Tools beziehungsweise Prozesse zu offenen Arbeitspraktiken in Ihrer Forschung oder Lehre anzuwenden. Damit Sie Ihre Eindrücke zeitnah reflektieren, bitten wir Sie, kleine Tagebucheinträge (Text oder Audio, wie Sie bevorzugen) zu verfassen, die Sie uns regelmäßig senden. Je nach Tool oder Prozess, den Sie ausgewählt haben, sollten kurze Einträge etwa alle zwei bis drei Wochen erfolgen.

  • Workshop: Am Ende dieser Phasen möchten wir Alle zu einem weiteren gemeinsamen Workshop (März oder April 2020, ein Tag in Frankfurt) einladen, um über Ihre Erfahrungen zu diskutieren und die Ergebnisse der Studie kennenzulernen.

  • Reisekostenpauschale: Für die Teilnahme an den beiden Workshops in Frankfurt steht Ihnen eine Reisekostenpauschale von jeweils 150 Euro pro Workshop zur Verfügung, die Sie nach Beendigung des Workshops abrufen können.

Weitere Informationen und Kontakt

Bei Interesse oder mit dem Wunsch nach weiteren Informationen (etwas zum strengen Datenschutz im Rahmen des Projektes) wenden Sie sich bitte an Dr. Tamara Heck (aGVja0BkaXBmLmRl)

Die Studie „Open Practices of Educational Researchers (OPER) – Arbeitspraktiken unter Nachwuchswissenschaftlern in der Bildungsforschung“ in der Übersicht

Einladung zur Studienteilnahme (pdf)

zuletzt verändert: 13.03.2019