Open Science am DIPF

Der neu gegründete Arbeitskreis „Offene Wissenschaft und Praxis“ will das Thema am Institut befördern und Hilfestellungen bieten.

Open Science ist eines der Leitziele des DIPF, und die Leibniz-Gemeinschaft, der das DIPF angehört, will in den kommenden fünf Jahren ein Leitbild zu Open Science verabschieden. Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wiederum hat ihren verbindlichen Kodex zur guten wissenschaftlichen Praxis angepasst, gerade auch hinsichtlich Open Science und der Nachvollziehbarkeit, Anschlussfähigkeit und Nachnutzbarkeit von wissenschaftlichen Daten. Dennoch stehen noch viele Fragen im Raum: Wie weit reicht eigentlich das Offene von Open Science? Welche offenen Praktiken sind zu berücksichtigen? Und wie ergänzt sich dieser Aspekt von Wissenschaft mit anderen Aspekten, etwa dem Transfer in die Praxis und der Qualität und Verlässlichkeit von Forschungsergebnissen und -infrastrukturen? Um institutsübergreifend solche Fragen zu Open Science zu diskutieren und zu klären, hat sich am DIPF jetzt der Arbeitskreis „Offene Wissenschaft und Praxis“ gegründet. Der Arbeitskreis will vor dem Hintergrund der vielfältigen Entwicklungen

  • ein offenes Forum zum Austausch über „Offene Wissenschaft und Praxis“ zwischen Forschung, Infrastruktur und Transfer bilden, 
  • konkrete Handlungsanweisungen und Hilfestellungen für Mitarbeiter*innen zur besseren praktischen Umsetzung von „Offener Wissenschaft und Praxis“ entwickeln und
  • einen möglichen strukturierten Rahmen zur Mitwirkung bei der Entwicklung von Leitbildern/Leitlinien/Policies anbieten.