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Apropos DIPF

„Unermüdlich forschend und schreibend“: Festakt für Hermann Avenarius

Vergangenen Monat feierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DIPF den 80. Geburtstag von Prof. Dr. Hermann Avenarius an der Goethe-Universität Frankfurt. Er war bis 2004 in zentralen Positionen am DIPF tätig.

Nur wenige Namen sind mit dem DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation so eng verbunden wie der von Prof. Dr. Hermann Avenarius, der bereits Anfang des Jahres 80 Jahre alt geworden ist. Zu seinen Ehren wurden nach dem Umzug des DIPF auf den Campus der Frankfurter Goethe-Universität etliche seiner Weggefährtinnen und -gefährten zu einer Festveranstaltung geladen. Der Geburtstag war nicht der einzige Grund zu feiern: Das Standardwerk „Schulrecht“, das er im Jahr 1986 völlig neu bearbeitet hat, ist 2018 in seine 9. Auflage gegangen.

Der Wissenschaftler war seit 1975 Professor für Recht und Verwaltung am DIPF, zwischen 1982 und 1985 sowie 1995 und 1998 führte er als Direktor die Geschicke des Instituts. Von 1998 bis 2001 stand er dem DIPF noch als stellvertretender Direktor zur Verfügung und seit 2006 ist er emeritiert, aber nach wie vor eng mit dem Haus, seinen Forschungsabteilungen und den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen verbunden.

„Hermann Avenarius war und ist überhaupt einer, der Rechtswissenschaften nicht denken und ausüben kann, ohne den Blick auf andere Wissenschaften und vor allem auch auf die Lebenswirklichkeit zu richten und die dort gewonnenen Erkenntnisse mit in seine Überlegungen und Rechtsinterpretationen einzubeziehen“, würdigte Laudatorin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, Bundesverfassungsrichterin a. D., das Schaffen des 80-Jährigen, mit dem sie vor vielen Jahren zum ersten Mal zusammenarbeitete.

Besonders bewundernswert sei, so Hohmann-Dennhardt, sein Elan, mit dem er „unermüdlich forschend und schreibend, das weiter vorantreibe“, was ihm am Herzen liege und zu seinem „ganz besonderen Lebenswerk geworden ist: das Schulrecht in all seinen (verfassungs-)rechtlichen, bildungspolitischen wie sozialen Facetten“. Das bleibt bis heute untrennbar mit seinem Namen verbunden – auch bei den Kolleginnen und Kollegen am DIPF.

 

 

zuletzt verändert: 18.12.2018