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Apropos DIPF

Wissenschaftsrat lobt geplantes DIPF-Vorhaben zum Verbund Forschungsdaten Bildung

Der Wissenschaftsrat hat in seinen Wintersitzungen vom 20. bis 22. Januar den Antrag des DIPF zum Ausbau des Verbund Forschungsdaten Bildung (VerbundFDB) als „sehr gut“ bewertet. Diese Einschätzung betrifft sowohl die wissenschaftliche Qualität, die überregionale Bedeutung als auch die strukturelle Relevanz der geplanten Erweiterung. Das Gremium berät Bund und Länder bei der Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung. Die endgültige Entscheidung über den Antrag liegt bei der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern.

In dem Antrag des DIPF geht es darum, den Verbund Forschungsdaten Bildung (VerbundFDB) mit seiner Forschungsdateninfrastruktur zu verstetigen und weiter auszubauen. Zahlreiche weitere Einrichtungen sind in dem Verbund vertreten, etwa das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Mit dem Erweiterungsvorhaben sollen wichtige Grundlagen für Sekundäranalysen und für die Nachnutzung von Forschungsdaten gelegt und neue Forschungsperspektiven eröffnet werden.

In seiner Stellungnahme hob der Wissenschaftsrat vor allem die Arbeit des Informationszentrums Bildung (IZB) hervor. Das IZB habe bereits maßgeblich zum Erfolg des Projekts VerbundFDB beigetragen. Das dort angesiedelte Forschungsdatenzentrum Bildung sei schon heute von großer Bedeutung für die empirische Bildungsforschung. Gelobt wurde darüber hinaus etwa das große Engagement des DIPF für Open Science und den damit verbundenen Kulturwandel bei der Bereitstellung und Nutzung von empirisch gewonnenen Daten.

zuletzt verändert: 27.01.2021