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Apropos DIPF

„Wissensmobilisierung und Transfer in der Fluchtforschung“

Im Zuge des Projektes „Integration CAN-D: Kanadisch-deutsche Forschungszusammenarbeit zur Integration von Geflüchteten“ ist nun ein Buch erschienen.

Die Neuerscheinung trägt den Titel „Wissensmobilisierung und Transfer in der Fluchtforschung“. Zu den Herausgeberinnen gehören auch die assoziierten Kolleginnen Nicola Mühlhäußer und Karin Zimmer. Die Autor*innen konzeptualisieren Transfer zunächst und greifen dann den Bereich der Fluchtforschung heraus, um Transfer u.a. aus Sicht der verschiedenen Bildungsbereiche zu diskutieren. Konkrete Fallbeispiele aus Deutschland und Kanada und Interviews mit Akteur*innen aus der praktischen Arbeit sorgen für einen verständlichen Zugang zum Thema.

Zum Projekt:

Im Frühjahr 2016 begann der Austausch zwischen Forschenden der kanadischen Forschungskoalition CYRRC und des Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale zu Fragen der Flüchtlingsforschung. In zwei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC-CRSH) geförderten Forschungsworkshops wurden die strukturellen Kontexte in Deutschland und Kanada dargestellt und vier gemeinsame Forschungsschwerpunkte identifiziert:

  • Ökonomische, soziale und politische Aspekte geflüchteter Kinder, Jugendlicher und Familien
  • Sprachkenntnisse, Lese- und Schreibfähigkeiten sowie Lernen im Allgemeinen
  • Soziale Integration, Menschenrechte, gesellschaftliche Stigmatisierung, kulturelle Aspekte sowie Sicherheit/Gewalt
  • Psychische Gesundheit und soziale Determinanten von Wohlbefinden

Ziel des Projektes Integration CAN-D: Deutsch-Kanadische Forschungszusammenarbeit zur Integration von Geflüchteten ist es, die Forschungsaktivitäten in Deutschland und Kanada weiter auszubauen und abzustimmen sowie gemeinsam auf wissenschaftlichen Fachveranstaltungen vorzustellen. Gleichzeitig soll die Basis für eine vergleichende Betrachtung der beiden Staaten geschaffen werden. Neben der wissenschaftlichen Vernetzung wird der Transfer von Forschungsaktivitäten und -erkenntnissen in die Öffentlichkeit (in Deutschland) angestrebt.

Kontakt bei Fragen zum Projekt: Zahide Marquardt-Gültepe

Zur Website des Verlags

zuletzt verändert: 17.09.2020