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DIPF in den Medien

28 Sprachförderprofis zertifiziert

IDeA-Projekt schließt erste Fortbildung erfolgreich ab

Das Projekt Sprachförderprofis, das am vom DIPF koordinierten Zentrum Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk (IDeA) angesiedelt ist, hat sich zum Ziel gesetzt, Sprachförderkräfte aus Kindertagesstätten und Grundschulen im zentralen Bereich Sprache gemeinsam systematisch und linguistisch fundiert zu qualifizieren. Wie die für das Projekt verantwortliche Goethe-Universität Frankfurt jetzt in einer Pressemitteilung berichtet, wurde die erste Fortbildung erfolgreich abgeschlossen. Das entsprechende Zertifikat wurde 28 Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften im Rahmen eines Festaktes in Frankfurt übergeben.

Professorin Dr. Petra Schulz, Professorin für Deutsch als Zweitsprache an der Universität, erklärt in der Pressemitteilung, dass es das Ziel des von ihr geleiteten Projekts sei, „in den Handlungsbereichen Sprachdiagnostik und Sprachförderung in enger Kooperation mit der Praxis Qualitätsstandards zu entwickeln, die die Kontinuität der Fördermaßnahmen im Elementar- und im Primarbereich sicherstellen.“  Die Fortbildungen finden nicht als isolierte Veranstaltungen statt; Vermittlungsphasen wechseln sich mit Einheiten zur Umsetzung und zur Reflexion der Praxis ab. So soll eine große Wirksamkeit und eine enge Verzahnung mit den Erfahrungen der Fachkräfte erreicht werden.

Die Pressemitteilung der Goethe-Universität

Das Projekt Sprachförderprofis

 

Am IDeA-Zentrum erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIPF, der Goethe-Universität und des Sigmund-Freud-Instituts das Lernen von Kindern im Kleinkind-, Kindergarten- und Grundschulalter. Dabei widmen sie sich in besonderem Maße Kindern, die ein erhöhtes Risiko für eine beeinträchtigte Entwicklung schulischer Fertigkeiten haben, zum Beispiel aufgrund von Lernstörungen oder eines Migrationshintergrunds.

zuletzt verändert: 30.11.2017