Abschlussjahrgang 2021: Flexibilität bei den Prüfungen hilft, Benachteiligungen zu vermeiden

DIPF-Forscher Dr. Marko Neumann spricht auf WDR 5 über den Sinn von Prüfungen – und individuelle Lösungen für ein grundsätzliches Problem.

Im Gespräch mit dem Westdeutschen Rundfunk hat DIPF-Forscher Dr. Marko Neumann die Entscheidung der Kultusminister*innen, in allen Bundesländern Abschlussprüfungen stattfinden zu lassen, begrüßt. Allerdings würden sich gleiche Prüfungsanforderungen wie in den vergangenen Jahren nachteilig auf die Schüler*innen auswirken. Darum müsse es mehr Flexibilität in den Prüfungen geben, etwa indem bestimmte Themenbereiche ausgeschlossen werden, wenn sie nicht ausreichend behandelt worden sind, oder durch mehr Wahlaufgaben. Den Schüler*innen dürften insgesamt keine Nachteile entstehen, so Neumann. Hochschulen und Betriebe müssten die jetzigen Abgänger*innen so gut es geht aufnehmen und zusätzlich fördern.

Zum Beitrag des Westdeutschen Rundfunks